Rohstoffe | Die Börsenblogger - Part 3

Alle Beiträge mit dem Tag ‘Rohstoffe’

EU boykottiert iranisches Öl: Macht Ahmadinedschad seine Drohung nun wahr?

Mit Spannung wird die Reaktion aus Teheran auf einen europäischen Boykott iranischen Öls erwartet. Eskaliert die Situation mit der Sperrung der Straße von Hormus oder können sich doch noch die mäßigenden Kräfte durchsetzten und einen Konflikt verhindern? Die Akteure an den Ölmärkten schauen auf jeden Fall gebannt darauf wie sich die Situation entwickelt.

Kleine Presseschau vom 16. Januar 2012

In der heutigen Presseschau geht es natürlich vorrangig um den Massen-Downgrade von Standard & Poor’s am späten Freitag und die Auswirkungen auf die Eurozone, den Euro und die einzelnen Problemfelder. Bei den Unternehmen stehen die Commerzbank, SAP und BASF sowie Carnival nach dem Schiffsunglück in Italien im Blick.

Im Fokus Gold: Jetzt short-gehen beim Rohstoff-Gewinner 2011?

Auch wenn es in den letzten Wochen 2011 mit Gold gen Süden ging – es war einer der großen Gewinner am (Rohstoff-)Markt. Einen Negativ-Trend wie fast bei allen anderen Asset-Klassen gab es hier nicht. Gegenüber dem US-Dollar stieg die Notierung einer Feinunze Gold in 2011 um ca. 14 Prozent und in Euro verteuerte sich das Edelmetall sogar um 16 Prozent. Gold war also in 2011 der viel zitierte sichere Hafen für Anleger. Doch an der Börse wird bekanntlich immer die Zukunft gehandelt. Was wird also Gold in 2012 schaffen bzw. was kann man als Anleger von einem Investment in das Edelmetall erwarten?

Im Fokus: Gold und Öl – die Sieger unter den Rohstoffen 2011

Die Konjunktursorgen haben auch die Rohstoffmärkte erreicht. Der schwache Euro und die EU-Schuldenkrise belasteten die Märkte. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ging es für beinahe alle Rohstoffwerte abwärts. Nur wenige konnten sich dem Negativ-Trend in diesem Jahr entziehen – zum Beispiel Gold. Der Jahresrückblick fällt im Vergleich zu den meisten anderen Anlageklassen positiv aus, Gold legte im Wert zu.

Kleine Presseschau vom 23. Dezember 2011

In der heutigen Presseschau geht es erneut um den Themenkomplex Euro-Rettung, Liquiditätsspitzen, Inflation und Banken. Zudem gibt es noch einmal einen Blick auf die deutschen Wirtschaftsblogs. Unternehmensseitig geht es u.a. um E.ON, Lufthansa, VW und SGL Carbon. Zudem sind auch Rohstoffe ein Thema.

Neue Trading-Chancen im Rohstoff-Sektor

Gerade kam von der Société Générale, einem der drei größten Derivate-Häuser weltweit, die aktuelle Ausgabe der Zertifikate-News heraus. Anbei der doch sehr interessante Text.

Einfach investieren in Rohstoffkörbe

Rohstoffe sind in den vergangenen Jahren verstärkt in den Blickpunkt der Anleger gerückt. Sie unterscheiden sich in einem Punkt von allen anderen Anlageklassen: Sie bieten weder Zins- noch Dividendenzahlungen. Anleger können einzig und allein an Kursgewinnen partizipieren. Von diesen gab es in den zurückliegenden Jahren einige: Edelmetalle verteuerten sich ebenso wie Industriemetalle. Auch die Preise für Energierohstoffe stiegen stark an. Viele Anleger haben längst die Vorteile von Rohstoffen für ihre Geldanlage erkannt. Mit einer Investition in Rohstoffe lassen sich nicht nur attraktive Renditen erzielen, als Depotbeimischung eignen sie sich auch zur Diversifikation eines Wertpapierportfolios, da sich Rohstoffkurse häufig anders verhalten als die traditionellen Anlageinstrumente wie Aktien oder Anleihen.

Wochenausblick: Ruhige Thanksgiving-Woche?

Nach der börsentechnisch sehr düsteren Vorwoche, infolge der wieder aufgekommenen Sorgen um Italien und Spanien, dürfte die neue deutlich entspannter verlaufen. Schließlich sind die (US-)Anleger aufgrund von Thanksgiving am Donnerstag mit anderen Dingen als der europäischen Schuldenkrise beschäftigt.

Presse: Die Griechenland-Krise und frühere Staatspleiten in Emerging Markets…

Einmal mehr interessant zu lesen. EIn Vergleich der möglichen Griechenland-Pleite und den früheren Staatspleiten der Schwellenländer. Kam heute rein: Der UBS-Analyst Constantin Vayenas sieht deutliche Parallelen zwischen der Griechenland-Krise und früheren Staatspleiten in Schwellenländern. “Was wir gerade in Griechenland erleben, ähnelt dem Ausfall von Staatsanleihen in den Emerging Markets”, sagte Vayenas gegenüber dem Anlegermagazin ‘Börse [...]

Kleine Presseschau vom 3. November 2011

In der heutigen Presseschau geht es natürlich um das Chaos in Griechenland. Nun zeichnet sich eine Übergangsregierung ohne Papandreou ab. Das Referendum soll dafür nicht stattfinden. Ebenfalls steht die überraschende Zinssenkung der EZB im Fokus. Bei den Unternehmen sorgt die heutige Zahlenflut für Furore. Neben Metro richtet sich der Blick auf adidas, BMW, Fuchs Petrolub und Conti. International stehen vor allem BNP Paribas und Swiss Re im Blickpunkt.

Auweia: Jim lästert über Ben

Habe ich gerade in meinem Mail-Postfach gefunden und musste schmunzeln:Der Rohstoff-Investor Jim Rogers nimmt die amerikanische Notenbank Fed ins Visier: Im Interview mit dem Anlegermagazin ‘Börse Online’ (Ausgabe 45/2011, EVT 3. November) attackierte Rogers den Fed-Chef Ben Bernanke für sein Krisen-Management: "In den USA haben wir mit Ben Bernanke den schlechtesten Notenbanker überhaupt. Wir gaben [...]

Mongolischer Rohstoffreichtum

Nicht zuletzt der Besuch der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel dürfte die Mongolei wieder in den Blickpunkt der deutschen Öffentlichkeit gerückt haben. Merkel schloss ein Rahmenabkommen für die Zusammenarbeit im Rohstoffbereich mit ihrem mongolischen Amtskollegen. Dabei steht nicht nur der Abbau von Kohle im Vordergrund, sondern insbesondere auch die Erschließung von seltenen Erden in der Mongolei. Diese Metalle sind unverzichtbar in der Elektro- und Technologieindustrie. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, ist darüber hinaus ein deutsch-mongolischer Wirtschaftsausschuss geplant.

Es ist (mal wieder )5 vor 12…

Wow – das geht ja wieder gut ab in den Medien. Selbst ein “Mr. DAX” Dirk Müller geht schon so weit, dass er  das Vertrauen in die Papierwährungen verloren hat. In einem Interview rät er Anlegern nun zu Aktien und Edelmetallen – mit Absicherung. Für die weltweiten Demonstrationen gegen die Finanzwelt hat er, der Börsenmakler, großes Verständnis.

Kleine Presseschau vom 6. Oktober 2011

In der heutigen Presseschau wird heute von zwei nahen Themen eingerahmt. Zum einen den am Ende doch überraschend schnellen Tod von Apple-Gründer Steve Jobs und zum anderen das erst diese Woche vorgestellt iPhone 4S. Mit Jobs verliert die Welt den einflussreichsten Innovator dieser Zeit. Er zeigte, was “schöpferische Zerstörung” alles leisten kann – mit allen Höhen und Tiefen.
Neben den Apple-Themen bleiben aber die Euro-Krise und die Dexia-Rettung weiterhin ein beherrschendes Thema dieser Tage. Auch “Occupy Wall Street” scheint eine immer größere Bewegung zu werden, zumal auch die US-Wirtschaft nicht so recht voran kommt. Spannende (Lese-)Zeiten also.

Im Fokus Brent: Wohin bewegt sich der Ölpreis?

Öl wird oft auch als „schwarzes Gold“ oder „Schmierstoff der Weltwirtschaft“ bezeichnet. Dennoch haben die Preise für Rohöl der Nordseesorte Brent sowie der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zum Wochenstart nachgegeben. Bereits in der vergangenen Handelswoche gerieten die Notierungen stark unter Druck, da eine mögliche Abschwächung der US-Konjunktur und die europäische Schuldenkrise die zukünftige Nachfrage deutlich verringern könnten.

Im Fokus: Platin und Palladium

Die beiden Edelmetalle Platin und Palladium konnten sich zu Beginn der Handelswoche den allgemein sinkenden Preisen nicht entziehen und notierten ebenfalls schwächer. Platin verlor leicht und kostete zwischenzeitlich weniger als Gold. Diese Preisrelation ist sehr ungewöhnlich und könnte Investoren und Schmuckhändler zu weiteren Käufen veranlassen.

Profitieren jetzt auch die Gold- und Silberdeveloper?

Der Goldpreisanstieg lässt sich auch von einer kurzen Korrektur in der vergangenen Woche unter die Schwelle von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht nachhaltig aufhalten. Steigende Notierungen am Montag und das erneute Überspringen der Hürde bei 1.900 US-Dollar je Feinunze mit einem neuen Rekordwert bei 1.923,20 US-Dollar sprechen für sich. Gold konnte seit Anfang Juni um mehr als 20 Prozent an Wert zulegen, wobei allein im Monat August der Wertzuwachs 12 Prozent betrug. Eine ähnliche Entwicklung durchlief auch der Silberpreis in diesem Zeitraum.

Einfach nur lesenswert und warum wir 2500 Dollar beim Gold sehen werden…

Vielleicht hat es der eine oder andere ja überlesen. Hier daher noch einmal ein sehr guter Bericht aus dem Handelsblatt zum Thema Euro und Schuldenkrise. Lesenswert. Es muss nur die Hälfte davon eintreffen und wir sehen bei Gold nicht 2000, nicht 2500 sondern 3000 Dollar je Unze. Ganz einfach.

Im Fokus Kupfer: 9000 US-Dollar-Schwelle zurückerobert

Kupfer legte zum Ende der vergangenen Handelswoche deutlich zu und notiert über der Schwelle von 9000 US-Dollar je Tonne. Preistreiber könnten das globale Angebotsdefizit sowie ein möglicher Streik in der indonesischen „Grasberg“-Mine sein. Die Arbeiter der zweitgrößten Kupfermine der Welt verhandeln momentan über neue Tarifverträge bis 2013. Ein Ergebnis ist bisher noch nicht bekannt, ein längerer Streik könnte sich allerdings preissteigernd auf den Kupferpreis auswirken.

Gold stabil, DAX im Abwärtstrend und die Sache mit dem Riester…

Ein Spitzennachrichtelage derzeit. Die Börsen “jubeln” über die Rede von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke am vergangenen Freitag. Nein, die klare Ansage, dass es ein neues Anleihenaufkaufprogramm (QE 3) oder irgendetwas ähnliches geben wird, gab es nicht. Aber die Aussage, dass wenn es notwendig sein sollte, “neue Maßnahmen” getroffen werden könnten. Oh Mann, mal wieder eine Tablette gegen das Übel, aber keine Aussicht auf Heilung.