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Lindt, Nestlé, Barry Callebaut, Mondelēz: Weihnachtszeit ist Schokoladenzeit

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Bildquelle: © Barry Callebaut

Es ist jedes Jahr dasselbe: Die Schokoladenhersteller überbieten sich mit ihrem Angebot an verlockenden Süßigkeiten. Egal ob Goldhase, Schmunzelweihnachtsmann, Nugatei oder andere Leckereien – als Anleger kommt man an süßen Aktien nicht vorbei. Ein Grund mal etwas genauer hinzusehen.

Gewaltige Anstrengung. 143 Millionen Schoko-Nikoläuse und -Weihnachtsmänner wurden hierzulande nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie für das diesjährige Weihnachtsfest produziert. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein leichter Zuwachs. Knapp 47 Millionen der hierzulande hergestellten Schoko-Weihnachtsmänner gehen übrigns in den Export, und zwar nicht nur in die europäischen Nachbarstaaten, sondern auch u. a. in die USA, nach Kanada, Australien und Norwegen. Besonders beliebt sind deutsche Schoko-Nikoläuse in Österreich, den Benelux-Staaten, der Schweiz, Frankreich und Italien sowie Osteuropa.

Infografik: So viele Schokofiguren produziert die Süßwarenindustrie | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Nestlé will Anteilseigner nicht nur mit Süßigkeiten beglücken. Der weltweit größte Nahrungsmittelkonzern Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350), zu dem süße Marken wie KitKat, Lion, Nuts, Smarties oder YES gehören, will die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern mit erhöhtem Schokoladenkonsum nutzen, um das Konzernwachstum anzukurbeln. Zuletzt haben die Schweizer ihr langjähriges Ziel, aus eigener Kraft um 4 bis 6 Prozent zu wachsen, immer wieder verfehlt. Die Profitabilität ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Jetzt soll alles anders werden. Wie genau der ehemalige Chef des Gesundheitskonzerns Fresenius, Ulf Mark Schneider, Nestlé wieder flotter machen will, wurde im September auf einem Investorentag in London bekannt. Dieser sollte in die Geschichte eingehen. Erstmals verpasste sich Nestlé in seiner langen Geschichte nämlich ein Renditeziel: Die bereinigte operative Marge soll von 16 Prozent im Jahr 2016 bis 2020 auf 17,5 bis 18,5 Prozent anwachsen. Auf der Umsatzseite wird ein organisches Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt. Dass es zu den ambitionierten Zielen gekommen ist, ist auch dem aktivistischen US-Investor Daniel Loeb zu verdanken. Gleich nachdem seine Beteiligung mit seinem Hedgefonds Third Point an Nestlé und die Forderungen an das Management bekannt geworden war, legten die Schweizer ein auf drei Jahre angelegtes, 20 Mrd. CHF schweres Aktienrückkaufprogramm auf, um Anteilseigner nicht nur mit Schokoladengeschenken zu beglücken. Nestlé dürfte (wieder) eine spannende Story werden.

Nestlé-Aktie: boerse-frankfurt.de

Lindt & Sprüngli: Mehr als ein Schokohase. Egal, ob Jung oder Alt: Zu Weihnachten oder Ostern erfreut man sich überall auf der Welt am Geschmack einer guten Schokolade. Und diese kommt bekanntlich vor allem aus der Schweiz. Wie kaum ein anderer steht dabei Lindt & Sprüngli (WKN: 870503 / ISIN: CH0010570767) für die Schokoladenkultur der Eidgenossen. Dabei ist das Unternehmen, dessen Ursprünge auf das Jahr 1845 zurückgehen, vor allem für seine Schokohasen bekannt. Die Anfänge des goldenen Häschens gehen auf das Jahr 1952 zurück. Heute kommt der Schokohase mit seiner charakteristischen Glocke und der roten Schleife um den Hals in vier verschiedenen Geschmacksrichtungen und sechs verschiedenen Größen daher. Lindt hat darüber hinaus noch viel mehr zu bieten. Trotzdem war 2017 kein einfaches Jahr für die Schokoladenhersteller. Die Branche musste vor allem in der ersten Jahreshälfte mit einer weitreichend verhaltenen Konsumentenstimmung fertig werden. Nun liegt es an Marco Peter, dem neuen CEO von Lindt & Sprüngli, dafür zu sorgen, dass das Unternehmen selbst in schwierigen Märkten überzeugen und sich zumindest Marktanteile sichern kann. Nicht nur für Goldhasen-Fans dürfte Lindt & Sprüngli weiterhin eine Top-Aktie bleiben.

Lindt & Sprüngli-Aktie: boerse-frankfurt.de

Barry Callebaut präsentiert Weltsensation. Unabhängig davon, ob Sie gerade einen Schokohasen oder -nikolaus verputzen, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Barry Callebaut (WKN: 914661 / ISIN: CH0009002962) die Schokolade für die Herstellung der Nascherei geliefert hat. Das Schweizer Unternehmen ist der Marktführer auf dem weltweiten Schokoladen- und Kakaomarkt. Der Züricher Konzern setzt weltweit mit rund 10.000 Mitarbeitern an mehr als 50 Standorten jährlich rund 7 Mrd. CHF um. Jeder, der Schokolade professionell verarbeiten möchte, kommt als Kunde infrage. So wie Chocolatiers, Konditoren, Bäcker, Hotels, Restaurants oder Caterer, aber natürlich auch die Großindustrie. Auch bei Innovationen ist Barry Callebaut spitze. Bisher kannten wir drei Schokoladensorten: zartbitter, weiß und Milchschokolade. Mit der „Ruby“-Schokolade, hergestellt aus der „Ruby“-Kakaobohne hat Barry Callebaut eine vierte Variante vorgestellt. Ganze 80 Jahre nach der Markteinführung von weißer Schokolade! Die rötliche Schokolade soll nicht bitter, milchig oder süß schmecken, sondern fruchtig. Für die Herstellung werden aber weder Beeren noch Beerenaroma verwendet. Wir dürfen gespannt sein, ob die „Ruby“-Schokolade einen ähnlichen Siegeszug antreten wird wie die anderen Sorten.

Barry-Callebaut-Aktie: boerse-frankfurt.de

Mondelēz und die lila Kuh. Für viele Kinder sind Kühe lila. Nicht nur zu Weihnachten oder Ostern. Diese Vorstellung haben die Kleinen einem Unternehmen zu verdanken. 1972 entwickelte die Werbeagentur Young & Rubicam die Milka Kuh, 1973 wurde sie zentrale Werbefigur für MILKA (zusammengesetzt aus den Wörtern Milch und Kakao). Die Marke mit einer über einhundertjährigen Tradition war allerdings schon lila bevor die Kuh lila wurde. Sie lässt sich bis in das Jahr 1826 in die Stadt Neuenburg in der Schweiz zurückverfolgen. MILKA heißt die Schokolade allerdings erst seit 1901. Noch heute wird bei der Herstellung der Schokolade ausschließlich Milch aus der Alpenregion verwendet. MILKA gehört heute zum US-Lebensmittelkonzern Mondelēz (WKN: A1J4U0 / ISIN: US6092071058). Dieser hat seinerseits ebenfalls eine bewegte Geschichte hinter sich. Am 1. Oktober 2012 spaltete sich der US-Konzern Kraft Foods Inc. in Mondelēz International Inc. und die Kraft Foods Group auf. Die US-Geschäfte verblieben bei der Kraft Foods Group, die später in der The Kraft Heinz Company aufging, während die Geschäfte im Rest der Welt fortan unter dem Mondelēz-Dach liefen. Die wichtigsten Schokoladenmarken, also diejenigen, die jährlich mehr als 1 Mrd. US-Dollar einbringen, sind MILKA, Cadbury und Cadbury Dairy Milk.

Mondelez-Aktie: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Wie man sieht, ist die Welt der Schoko-Aktien bunt und vielfältig. Was man dabei favorisiert, ist letztlich immer auch eine Frage des Geschmacks. Der eine mag lieber Milka, der andere lieber Lindt? Da gibt es keine eindeutige Antwort. Bei den Aktien ist es ähnlich. Keines der vier Unternehmen ist mit den anderen vergleichbar. Letztlich muss die Aktie auch immer zum Rest-Portfolio passen. Stichworte wären hier Länderverteilung, Branchenschwerpunkt, Dividendenhöhe. Dennoch dürfte eine der vier Aktien sicher für viele interessant sein. Das gilt erst recht, weil Schokolade längst zum Dauerthema geworden ist. Weihnachten und Ostern sind zwar weiterhin wichtige Verkaufszeiträume, aber das Geschäft verteilt sich inzwischen ganz gut über das gesamte Jahr – sehr zur Freude der Anleger.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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Bildquelle: © Barry Callebaut

Mario Dragi lässt Anlegerherzen höher schlagen, RWE weiter unter Druck

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nach der gestrigen Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen ein drittes Mal in diesem Jahr anzuheben, verbrachte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) die meiste Zeit des Donnerstaghandels im Minus. Wie gut jedoch, dass die EZB helfend zur Stelle war.

Das war heute los. Für den DAX ging es zeitweise um bis zu 0,9 Prozent in die Tiefe. Doch der Blick auf die EZB hellte die Stimmung am deutschen Aktienmarkt auf, so dass das wichtigste deutsche Börsenbarometer sogar in die Gewinnzone drehen konnte. Anleger freute der Umstand, dass die europäischen Währungshüter um Notenbankchef Mario Draghi weiterhin eine sehr lockere Geldpolitik fahren wollen, obwohl sie sich in Bezug auf die wirtschaftlichen Aussichten in der Eurozone sogar etwas optimistischer als zuletzt zeigten. Und dass Anlegern eine lockere Geldpolitik gefällt, konnten wir in den vergangenen Jahren sehr gut beobachten.

Das waren die Tops & Flops. Wie bereits in den vergangenen Tagen, gehörte die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770) auch heute zu den Top-Performern im DAX. Das Papier legte in der Spitze rund 1,5 Prozent an Wert zu. Damit wurde die Erholungsrallye fortgesetzt, nachdem die Aktie des Medienkonzerns lange Zeit nur den Weg nach unten kannte. Inzwischen scheinen Anleger überzeugt zu sein, dass mit einer neuen Strategie und einem neuen Chef die Wende gelingen wird.

Größter Tagesverlierer war erneut die RWE-Aktie (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129). Das Papier startete den Handelstag freundlich, blieb auch lange Zeit im Plus, doch am Nachmittag brachen alle Dämme. In der Spitze ging es um mehr als 5 Prozent in die Tiefe. Gleich mehrere Analysten hatten sich nach der jüngsten Gewinnwarnung der Ökostromtochter innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) zu Wort gemeldet. Dabei fielen einige Kommentare wenig optimistisch aus.

Das steht morgen an. Die deutsche Konjunktur läuft rund. Auch die Aussichten stimmen positiv. Dies dürfte die am morgigen Freitag anstehende Veröffentlichung der halbjährlichen gesamtwirtschaftlichen Prognose der Deutschen Bundesbank bestätigen. Andere Konjunkturdaten sind hierzulande dagegen Mangelware. In den USA werden wiederum der Empire State Manufacturing Index (Dezember) und die Daten zur Industrieproduktion im Monat November veröffentlicht.

Weitere Daten gibt es hier:

Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
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Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2017 Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

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Um 5: DAX verteidigt 13.000 Punkte – EZB-Sitzung ohne Impulse

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Weder die Federal Reserve noch die Europäische Zentralbank vermochten es, den Aktienmärkten vor Weihnachten noch einmal Leben einzuhauchen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Anleger am deutschen Aktienmarkt hätten Angst vor einer Zinserhöhung durch die EZB gehabt. Denn kurz nach 13.45 Uhr, als diese ausblieb, drehte der Index wieder nach oben und ließ damit sein Tagestief knapp über 13.000 Punkten weit hinter sich.

Es dürfte sich hierbei aber eher um eine technische Reaktion gehandelt haben, die durch einen wieder schwächeren Euro am Nachmittag beschleunigt wurde. Die EZB hat wie die US-Notenbank im Großen und Ganzen nur das geliefert, was die Märkte erwartet haben. Damit besteht für die Mehrheit kein Grund, an ihren Positionen etwas zu ändern. Das gilt umso mehr im Hinblick auf den morgigen großen Verfallstag. Die niedrige Volatilität vor dem sogenannten Hexensabbat könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich die großen Adressen mit dem Kursniveau von rund 13.000 Punkten ganz wohl fühlen.

Im Ergebnis ändert sich damit an der aktuellen Verfassung des Marktes nicht viel: der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) konsolidiert weiterhin in einer neutralen Spanne zwischen 12.954 und 13.211 Punkten. Erst der Ausbruch unter oder über eine dieser Marken auf Tagesschlusskursbasis dürfte aus technischer Sicht eine neue Richtung vorgeben. Dazwischen erleben wir eine richtungslose Schaukelbörse unter geringen Schwankungen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de

innogy: Kein guter Tag

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Bildquelle: Pressefoto Innogy

Der 13. Dezember (2017) war sicherlich nicht der Tag der Versorger. Vor allem Innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) hatte heftig zu leiden – zu Recht. Denn die RWE-Öko-Tochter, an der die Mutter noch rund 77 Prozent der Anteile hält, überraschte den Kapitalmarkt mit einer Gewinnwarnung.

innogy-Chart: boerse-frankfurt.de

Dabei senkte das Management den Zielwert für den Betriebsgewinn (Ebit) im laufenden Jahr von 2,9 auf 2,8 Milliarden Euro. Dies sind zwar „nur“ 100 Millionen Euro weniger, allerdings hatte Innogy erst vor Monatsfrist die „alten“ Ziele bestätigt. Daher schickten die Marktteilnehmer die Innogy-Aktie um stolze 13 Prozent in den Kurs-Keller.

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Innogy

Nordex-Aktie: Ein erster Schritt

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Bildquelle: Pressefoto Nordex

Noch ist es nur eine Momentaufnahme. Die Erholungsrallye der Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) ist wenige Tage alt. Nach der Horror-Performance der vergangenen Monate ist es jedoch positiv zu sehen, dass das im TecDAX (WKN: 720327 / ISIN: DE0007203275) gelistete Papier die Wende eingeleitet hat. Vor allem, wenn weitere Erfolgsmeldungen hinzukommen sollten.

Jetzt konnte der Hamburger Windturbinenhersteller vermelden, dass ein Auftrag für die Errichtung von zwei Windparks in der Region Apulien eingetütet werden konnte. Insgesamt liefert der Hersteller dreizehn Turbinen seiner Baureihe N131 auf 84 Meter hohen Stahlrohrtürmen nach Italien. Zudem ist der Service der Anlagen im Lieferumfang enthalten. Die Errichtung wird im dritten Quartal 2018 starten.

Nordex-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Der ganz große Wurf ist es noch nicht. Es ist aber immerhin ein Anfang. Ein Kursplus von fast 15 Prozent in wenigen Tagen kann sich mehr als nur sehen lassen. Allerdings gilt es auch den langanhaltenden Abstieg zuvor zu berücksichtigen. Zu berücksichtigen ist auch das schwache Marktumfeld für Windturbinenhersteller, das im kommenden Jahr laut Nordex-Prognose anhalten soll. Zumindest kann man jedoch sagen, dass sich einige Anleger gefunden haben, die auf einen Turnaround bei Nordex wetten wollen.

Wer mutig ist und von einer weiteren Erholung der Nordex-Aktie ausgeht, kann mithilfe passender Hebelprodukte, wie diesem HVB Mini Future Bull (WKN: HW91S0 / ISIN: DE000HW91S05) sogar überproportional von steigenden Kursen profitieren. Für Shorties existieren ebenfalls genügend passende Produkte, wie dieser HVB Mini Future Bear (WKN: HW8B6E / ISIN: DE000HW8B6E3).

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Bildquelle: Pressefoto Nordex

Da bren(n)t ja was…

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Während viele Marktbeobachter nahezu hyperventilierten, aufgrund der Tatsache, dass an den Terminbörsen die ersten Bitcoin Futures gehandelt wurden, tat sich auch an den Märkten, die eher die Freunde traditioneller Investments ansprachen, einiges. Nicht so sehr erfreulich für die Anhänger des Goldes war, dass dieses auf den tiefsten Stand seit Ende Juli 2017 zurückfiel, und sich somit ein ganzes Stück von der Marke von 1.300 $/Unze entfernte.

Während Gold also momentan ähnlich wie einer der beiden X-perten scheinbar von einem Virus geschwächt erscheint, so kann ein anderer Rohstoff in dieser Woche mit einem Zweieinhalbjahreshoch überraschen. Welcher dies ist, welches die Gründe für den Anstieg sind und wie hier die weiteren Aussichten sein könnten, das erfahren Sie in unserem heutigen X-perten-Video.

Mehr zu den X-perten hier.

Bildquelle: dieboersenblogger.de

Kleine Presseschau vom 14. Dezember 2017

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Interessantes zum Marktumfeld und aus der Wirtschaft

FAZ: Die wirtschaftliche Ungleichheit auf der Welt geht zurück

Bielmeiers Blog: Fed sieht kaum nennenswerte Wachstumsimpulse durch Fiskalpolitik

Rott & Meyer: Wie der Steuerplan der Republikaner die Mittelschicht abzockt

FAZ: Verleugnete Wahrheiten in Griechenland

Finanzjournalisten: ETF als Trendwegweiser

LGT-Finanzblog: Höchstrenditen mit Wein-Investments

FAZ: Amerikas Notenbankchefin Yellen warnt vor Bitcoin

Unternehmen, Aktien und Anlagen im Fokus

Börse-Online: Deutsche Bank-Aktie: Geldhaus verkauft Polen-Geschäft an Santander

ARD-Börse: Airbus: Neo statt A380

kapitalmarktexperten.de: Steinhoff: Die Lage bleibt prekär

kapitalmarktexperten.de: Morgan Stanley beteiligt sich an FinTech Group

The Motley Fool: Meine Prognose für MorphoSys 2018: Klinische Programme und Wettbewerb im Brennpunkt

Börse-Online: Wirecard-Aktie nach der Prognose für 2018: Das müssen Anleger jetzt wissen

Value and Opportunity: Kinnevik AB – Better than Buffett, Watsa, Wallenberg & Co ?

Die Presse: Disney schluckt Murdochs Fox-Gruppe

The Motley Fool: General Electric baut 12.000 Arbeitsplätze in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energiespeicherung ab und setzt auf fossile Brennstoffe

Björn Junker: Gold: Zinserhöhung der Fed löst Preisanstieg aus

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Die Börsenblogger um 12: DAX – Fed-Entscheidung keine Hilfe, ProSiebenSat.1 & E.ON auf Erholungskurs

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Auch nach der Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Leitzinsen ein drittes Mal in diesem Jahr anzuheben, ist von einer Jahresend- bzw. Weihnachtsrallye im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) nichts zu sehen. Stattdessen legt das wichtigste deutsche Börsenbarometer am Donnerstagmittag sogar den Rückwärtsgang ein.

Die Lage an der Frankfurter Börse:

DAX -0,5% 13.057

MDAX -0,5% 26.061

TecDAX -0,1% 2.532

SDAX -0,5% 11.666

Euro Stoxx 50 -0,5% 3.564

Die Topwerte im DAX sind ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770), E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003). ProSiebenSat.1 setzt die Erholung der vergangenen Wochen fort. Die E.ON-Aktie erholt sich wiederum von dem gestrigen Kurssturz, der von der RWE-Ökostromtochter innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) ausgelöst wurde.

DAX-Chart: boerse-frankfurt.de

Ein Blick auf Devisen und Rohstoffe:

Der Eurokurs ist zum Donnerstagmittag gefallen. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1813 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs letztmals am Mittwochmittag auf 1,1736 US-Dollar festgesetzt – der US-Dollar kostete damit 0,8521 Euro.

Die Ölpreise zeigten sich am Donnerstagmittag im Minus. Zuletzt war WTI mit 56,54 US-Dollar je Barrel 0,2 Prozent günstiger, der Preis für die Nordseesorte Brent fiel um 0,4 Prozent auf 62,53 US-Dollar je Barrel. Der Goldpreis notierte in der Gewinnzone und lag bei 1.255,93 US-Dollar je Unze (+0,1 Prozent). An der New Yorker Wall Street zeichnet sich vorbörslich ein positiver Handelsauftakt ab, da sich die Futures im Plus befinden:

Dow Jones Future +0,1% 24.659

NASDAQ100-Future +0,1% 6.407

S&P500-Future +0,1% 2.668

Einen kompakten Überblick über die wichtigsten Themen der Presse- und Bloglandschaft finden Sie in unserer Presseschau.

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Was es in Bezug auf den Einbau und die Nachrüstpflicht für Rauchmelder zu beachten gilt

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Noch haben nicht alle Bundesländer eine gesetzliche Regelung für den Einbau und die Nachrüstpflicht für Rauchmelder in Altbauten. In Bayern endet die zulässige Nachrüstpflicht für Altbauten zum 31.12.2017. In Brandenburg müssen in Altbauten bis Dezember 2020 Rauchmelder installiert werden. Darauf weist die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) hin.

In den meisten Bundesländern sind Rauchmelder laut GVI-Angaben in Neu- und Umbauten bereits Pflicht. Für Altbauten gilt eine unterschiedliche Nachrüstpflicht innerhalb bestimmter Fristen für die einzelnen Bundesländer. Rauchmelder sind Lebensretter, deshalb empfiehlt Siegfried Karle, Präsident der GVI, dringend eine frühzeitige und freiwillige Nachrüstung von Rauchmeldern, auch wenn noch keine Nachrüstpflicht gilt, heißt es weiter.

Für welche Bundesländer bereits eine Nachrüstpflicht für Rauchmelder in Altbauten besteht, welche Rauchmelder empfehlenswert sind und weitere Tipps zum Thema „Rauchmelderpflicht und Versicherungsschutz“ stehen unter www.geldundverbraucher.deRubrik „Gratis“ kostenlos zur Verfügung.

Quelle: Geld und Verbraucher e.V. / Bildquelle: dieboersenblogger.de

Um 10: DAX bleibt in seiner Handelsspanne – China folgt den USA mit Zinserhöhung

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Zinserhöhung abgehakt und auch der Ausblick der US-Notenbank hat wie befürchtet bis auf die Tatsache, dass auf dem bereits starken Niveau keine weitere deutliche Verbesserung am Arbeitsmarkt mehr erwartet wird, keine wirklichen Neuigkeiten ans Tageslicht befördert. Die Federal Reserve geht für 2018 von drei weiteren Zinsanhebungen aus, der Markt erwartet gerade mal zwei.

Wie schon im März hat zeitgleich mit der Fed auch die chinesische Notenbank an der Zinsschraube gedreht. Die Kopplung des Dollars an die chinesische Währung und die Angst vor neuen Währungsungleichgewichten, die China destabilisieren könnten, werden wohl auch im kommenden Jahr dazu führen, dass Chinas Notenbank immer dann die Zinsen anhebt, wenn das auch die Fed tut.

Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) konsolidiert weiterhin in einer neutralen Spanne zwischen 12.954 und 13.211 Punkten. Erst der Ausbruch unter oder über diese Marken auf Tagesschlusskursbasis dürfte technisch betrachtet wieder eine neue Richtung hervorbringen. Dazwischen gibt es eine richtungslose Schaukelbörse unter geringen Schwankungen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de

Last Minute-Geschenke für Weihnachten: Börsenliteratur und anderer Lesestoff

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Die Halbzeit in der Adventszeit ist vorbei. Da wird es Zeit an die Geschenke für die Liebsten zu denken. Besonders Bücher sind in unserer schnelllebigen, digitalen Zeit eine wichtige Stütze der Ruhe. Daher halten wir auch weiterhin am gedruckten Buch fest – eine Übersicht an guter Börsenliteratur, aber auch anderem Lesestoff.

Leser von marktEINBLICKE wissen es längst: Die marktEINBLICKE-Redaktion schreibt nicht nur gerne, sondern liest auch viel. Daher enthält auch jede Ausgabe von marktEINBLICKE stets eine Bücherecke mit aktuellen Lieblingen. Natürlich spielt die Börse eine große Rolle – aber nicht nur. Unterhaltung muss auch einmal sein.

Und damit der Kauf auch problemlos funktioniert, haben wir die Bücher jeweils mit einem Amazon-Partnerlink versehen. Vor dem Fest soll es ja schnell gehen.

GELD UND BÖRSE
So funktioniert die Börse
Geld anlegen an der Börse ist für viele die Alternative zum Sparen. Aber wie funktioniert das überhaupt? Das Buch von marktEINBLICKE-Co-Gründer Christoph A. Scherbaum ist eine ideale Einstiegshilfe für Neu-Aktionäre, aber auch alte Hasen finden hilfreiche Tipps.
ISBN-10: 3648096877
Die Kunst, über Geld nachzudenken
Börsenlegende André Kostolany lässt nach einem erfüllten Leben, das fast ein ganzes Jahrhundert umfasste, sein Verhältnis zum Geld und sein langes und erfolgreiches Anlegerleben Revue passieren und legt diesen reichen Schatz an Einsicht und Erfahrung in seinem letzten Buch nieder. Das Buch ist ein Muss für jeden Langfrist-Investor.
ISBN-10: 3548375901
Cool bleiben und Dividenden kassieren: Mit Aktien raus aus der Nullzins-Falle
Wer eine Immobilie besitzt und regelmäßige Mieteinnahmen hat, den kümmert es wenig, ob der Wert der Immobilie schwankt, denn solange man sie nicht verkaufen möchte, spielt es keine Rolle. Nicht anders funktionieren Dividendenaktien: Wer eine Aktie besitzt und dafür regelmäßig – noch dazu oft jährlich steigende – Dividenden kassiert, für den spielt es keine Rolle, ob die Aktie an der Börse unterschiedlich bewertet ist. Ein Basisbuch für Anleger mit Fokus Dividende.
ISBN-10: 3898799573
 
Börsenstars und ihre Erfolgsrezepte: Methoden für Kleinanleger, die Großen zu kopieren
Ist es wirklich sinnvoll sich von großen Investoren etwas abzuschauen? Die erfolgreichen Strategien von Benjamin Graham, Warren Buffett oder James O. Shaughnessy u.v.m. wecken jedenfalls die Lust es zu versuchen. Ulrich W. Hanke gibt einen breiten Überblick über die wichtigen Börsenstrategen.
ISBN-10: 3864703786
Hin und her macht Taschen leer
Die Börse ist keine Einbahnstraße. Börsenkurse sind wie Stöckelschuhe. Oder: Die Hausse stirbt in der Euphorie. An der Börse kursieren viele mehr oder weniger kluge Sprüche, viele lassen uns schmunzeln, andere nachdenken. Oft sind sie Jahrzehnte alt und werden selten wirklich hinterfragt. Jessica Schwarzer, Chefkorrespondentin und Börsenexpertin beim Handelsblatt, klopft sie in ihrem neuen Buch auf ihre Aktualität und Praxistauglichkeit ab. Sie zeigt lehrreich, wie sie zu verstehen sind, was Anleger aus den Sprüchen ableiten können und wie sie das Wissen von Kostolany, Buffett und Co. für ihren eigenen Anlageerfolg nutzen können. Die Weisheiten liefern jede Menge wertvolle Denkanstöße. Und sie lassen den Leser mitunter schmunzeln, sind sie doch gespickt mit vielen Anekdoten, die Profis und Privatanleger der Autorin erzählt haben oder die sie selbst erlebt hat. Ein etwas anderes, aber sehr unterhaltsames Buch über das tägliche Auf und Ab an der Börse.
ISBN-10: 3864704677
Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.
Was macht diesen US-Börsenguru so erfolgreich? Das Buch legt schön dar, wie Warren Buffetts Investment-Methode funktioniert und was Value Investing jedem Anleger langfristig beim Vermögensaufbau (ein)bringt. Und eines ist klar: Ohne Warren Buffett wäre die Börse ärmer…
ISBN-10: 3864703751
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Gold mag derzeit kein hippes Thema unter Anlegern sein. Aber das Edelmetall ist seit Jahrtausenden ein hochgeschätztes Anlageobjekt. Michael Bloss bietet mit dem Buch eine spannende Einführung in das Thema Gold – sowohl geschichtlich, als auch im Sinne der Geldanlage. Neben der historischen Verwendung des Edelmetalls wird der Bogen über die Förderung bzw. den Abbau, bis zu den Anlagemöglichkeiten der Gegenwart gespannt. Unterfüttert wird die überarbeitete 2. Auflage durch aktuelle produktions- und finanzwirtschaftliche Zusammenhänge sowie Wert- und Währungssicherungsfragen.
ISBN-10: 3867648239
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Stilgeheimnisse
Der Untertitel des Buches lautet „Die unschlagbaren Tricks und Kniffe für erfolgreiches Auftreten“. Damit ist eigentlich schon alles gesagt, denn Katharina Starlay kombiniert in diesem Standardwerk für Männer und Frauen gekonnt Stil- und Modeberatung mit dem Geschäftsleben und lässt dabei von der Kleiderwahl, über Wellnessartikel und Düfte bis hin zur absoluten Stil-Apokalypse des täglichen Miteinanders im Büro keine Fragen offen. Mit kleinen Geschichten, die sich selbst in einem durchorganisierten Businessalltag zwischendurch lesen lassen, verleiht das Buch die lang vermisste Sicherheit im entspannten Umgang mit Stil.
ISBN-10: 3899812867
Der Gentleman
Wenn sich ein Buch selbst als „Standardwerk“ bezeichnet, ist der Anspruch entsprechend groß. Bernhard Roetzel wird diesem Anspruch mit „Der Gentleman“ definitiv gerecht. Im Buch lernt Mann vornehmlich den facettenreichen Kleidungsstil des Gentleman kennen. Wann ist ein maßgeschneiderter Anzug angebracht? Wann erzielt eine Jeans in guter Gesellschaft von Hemden und Schuhen die richtige Wirkung? Das Ganze garniert mit tollen Bildern, Geschichten und Modehistorie. Herstellungsverfahren werden dabei ebenso erläutert wie die wichtigsten No-Gos und adäquate Umgangsformen werden präsentiert.
ISBN-10: 3848008157
Der Stilcoach für Männer
Während Frauen ja oftmals von sich aus schon als stilsicher gelten, haben Männer es oft schwer. Die Frage wie Mann erfolgreich unterwegs in Job und Freizeit ist, beschäftigt Alt wie Jung. Denn bisher machte der uniformierte Anzug im Büro eher unsichtbar, doch neue Generationen brechen nun mit alten Konventionen. Bleibt die Frage, wann ist was richtig? „Casual“ oder „Klassisch“? Krawatte oder nicht? „Budapester“ oder „Sneaker“? Was geht im Job, was in der Freizeit? Der sich wandelnde Zeitgeist sorgt für Verunsicherung. Katharina Starlay gibt die passenden Antworten – aus der Sicht einer Frau.
ISBN-10: 3956012259
Weber‘s Grillbibel
Ja, wir als Redaktion beten ihn an – unseren Weber-Grillaltar! Logisch, dass diese Bibel für uns obligatorisch ist. Mit diesem Buch kann jeder – ob Guru oder Rookie am Grill bestehen. 160 Rezepte und viel Know-how. Best ever.
ISBN-10: 3833818638
American Smoker: Know-how und Rezepte
Winterzeit ist Smokerzeit. Grillen im Sommer kann jeder. Aber auch in den kälteren Monaten macht das Essen zubereiten an der frischen Luft großen Spaß. Das Buch zeigt Schritt für Schritt die Grundlagen der „Smokeologie“ und wie man damit köstliches Essen zubereiten kann. Dazu gibt es tolle Rezepte – von Klassikern wie gesmoketen Hähnchenschenkeln oder Spare Ribs bis zu Fisch und Desserts.
ISBN-10: 3868527907
Schumann’s Bar
Erst Grillen mit der Weber-Bibel und danach einen schönen Drink nach Originalrezepten von Barlegende Charles Schumann. Dieses Buch ist für uns die zweite Bibel. Nicht umsonst für Profis wie auch Hobby-Mixer ein Kultbuch seit Jahrzehnten.
ISBN-10: 3898835022
UNTERHALTUNG
Block 55
Bitcoin und andere Kryptowährungen sind derzeit in aller Munde. Michael Marcovici erzählt in seinem Buch aus der Sicht von David Wenkart, wie dieser im Jahr 2049 seine Autobiografie verfasst. Wenkart macht im Jahr 2017 die folgenschwere Erfindung von ccoin, der damals neuen Kryptokreditwährung. Der Leser wird endlich die wahre Geschichte über den berüchtigten Block55 erfahren und erhält einen Einblick in die wohl größte gesellschaftliche Revolution unseres Jahrhunderts. Spannung pur.
ISBN-10: 3743197561
Geldgerinnung
Als Lester Sternberg eines Morgens in die Arbeit kommt, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Denn er steht unter dringendem Tatverdacht, seinen Chef, Professor van Slyke, ermordet zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, sucht er auf eigene Faust nach dem wahren Täter. Geriet er wegen seiner Kritik am Bankensystem ins Visier des Mörders?
ISBN-10: 3867648123
Konklave
Der Papst ist Tod. Die um die Macht im Vatikan kämpfenden Gegner formieren sich. Es gibt Außenseiter, Favoriten und neue Hoffnungsträger? Thriller über die Machtverteilung inmitten der ältesten Institution der Welt.
ISBN-10: 345327072X
Bis alle Schuld beglichen
Der erfahrenene Mordermittler Jan Tommen wird eines Morgens unter Mordverdacht verhaftet. Das Opfer: Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Doch er kann sich an nichts erinnern. Er flieht aus der U-Haft und es beginnt das Katz- und Mausspiel mit dem Mörder in Berlin. Erster Band der Jan-Tommen-Reihe.
ISBN-10: 3548289010

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Auf einen Espresso: China und USA heben Leitzinsen an

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Auch im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) ist das Thema des Tages die jüngste Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed.

Jochen Stanzl

Ein Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de

DAX-Analyse am Morgen: Kurse hängen weiter in der Warteschleife

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Dass sich die Anleger vor dem Leitzins-Entscheid der Fed nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen würden, kam nicht überraschend. Im Sog der haussierenden Wall Street – der Dow Jones (WKN: 969420 / ISIN: US2605661048) schob sich im Vorfeld der Fed-Entscheidung auf das nächste Rekordhoch – hätte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) zwar deutlich fester aus dem Handel gehen können, wenn da nicht die Sorge um die Versorger gewesen wäre. Nach einer Gewinnwarnung der Tochter innogy (WKN: A2AADD / ISIN: DE000A2AADD2) verlor RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) rund 13%, das ging am Gesamtmarkt nicht spurlos vorüber. Für die Blue Chips heißt es daher weiter warten:

Trotz des gestrigen Rücksetzers und der schwächeren Vorbörse am heutigen Donnerstag bleibt die charttechnische Ausgangslage nämlich unverändert. Sobald der DAX oberhalb der Volumenkante und hartnäckigen Hürde bei 13.200/13.220 schließt, werden neue Long-Impulse freigesetzt, die den Kursen anschließend Raum bis zum nächsten Widerstand bei 13.400/13.415 eröffnen sollten. Und auch auf der Unterseite zeigt sich unverändert dasselbe Bild:

Rutschen die Notierungen (per Tagesschluss!) unter die markante Haltezone bei 13.100/13.095 zurück, stellt sich das nächste Kursziel sofort wieder auf die 13.000er-Barriere. Im Hinblick auf die heute anstehende Zinsentscheidung der EZB (ab 13,45 Uhr, Pressekonferenz ab 14.30 Uhr) bleibt aber abzuwarten, für welche Richtung sich der DAX diesmal entscheidet.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

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KCAP Financial streicht die Quartalsdividende zusammen. Mal wieder…

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Es ist und bleibt ein Trauerspiel bei KCAP Financial (WKN: A1J08X / ISIN: US48668E1010). Die BDC (Business Development Company), die in nicht unerheblichem Maße auch in CLOs (Collateralized Loan Obligations) investiert, also strukturierte Finanzprodukte basierend aus verbrieften Unternehmenskrediten, hat ihre nächste Quartalsdividende bekanntgegeben. Und mal wieder die Hoffnungen der Anleger enttäuscht.

KCAP Financial-Chart: boerse-frankfurt.de

KCAP will $0,10 je Aktie zahlen und damit 2 Cents bzw. 16,7% weniger als zuletzt. Da kann einen auch nicht froh stimmen, dass die Dividendenrendite noch immer bei 11,6% liegt, denn die seit Jahren sinkenden Dividenden, basierend auf einem seit Jahren abschmelzenden Buchwert (NAV), führten natürlich ebenfalls zu einem zusammenschrumpfenden Aktienkurs. Diese Kursverluste konnte die Dividende nicht ausgleichen, zumal diese ja auch noch versteuert werden muss. Dass es zu einem neuerlichen Dividenden-Cut kommen würde, war den letzten Quartalszahlen nicht zwingend anzusehen; obwohl die Gefahr natürlich schon im Raum stand. Ich hatte es ja angesprochen: wenn der Substanzverlust beim NAV nicht endet, wird KCAP nicht um weitere Dividenden-Cuts herumkommen. Und offensichtlich hat sich die Situation noch nicht gebessert…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter…

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Michael C. Kissig / dieboersenblogger.de

Metro: Der Ausblick stimmt zuversichtlich

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Bildquelle: Pressefoto Metro

Seit Juli ist der alte Metro-Konzern bekanntlich in zwei eigenständige Unternehmen abgespalten. Auf der einen Seite gibt es die Ceconomy (WKN: 725750 / ISIN: DE0007257503), die letztendlich die Elektrosparte mit Media Markt und Saturn beinhaltet und auf der anderen die neue Metro (WKN: BFB001 / ISIN: DE000BFB0019), die vor allem aus dem Lebensmittelbereich besteht. Am 30. September endete nun das erste Geschäftsjahr der neuen Metro.

Metro-Chart: boerse-frankfurt.de

Die Zahlen sind eher langweilig. Der um Sondereffekte bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) blieb mit 1,1 Milliarden Euro nahezu unverändert. Der Rohertrag (Ebitda) erreicht 1,4 Milliarden Euro. Immerhin sollen die Aktionäre eine Dividende von 0,70 Euro pro Aktie erhalten. Zuversichtlich stimmt allerdings der Ausblick

Auf www.plusvisionen.de geht es weiter…

RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressefoto Metro