Nicht alles Gold, was glänzt!
30. November 2012 | Von Gastautor
Nach der durchwachsenen Entwicklung in diesem Jahr aufgrund eines rückläufigen Angebotes, sowie einer Aufhellung der Konjunkturaussichten könnte Platin an Wert gewinnen.
Nach der durchwachsenen Entwicklung in diesem Jahr aufgrund eines rückläufigen Angebotes, sowie einer Aufhellung der Konjunkturaussichten könnte Platin an Wert gewinnen.
In der aktuellen Presseschau geht es u.a. um die Euro-Krise sowie die Lage in Griechenland, Spanien und Italien. Weitere Themen sind die Bankensanierung in Slowenien sowie die Konjunkturentwicklung in den USA. Unternehmensseitig stehen u.a. Siemens, Metro, ThyssenKrupp, Wacker Chemie, Delticom, SAF-Holland, Apple, Facebook und Zynga im Blick.
Es ist noch rund einen Monat bis zum Jahreswechsel, doch die Ausblicke auf das Jahr 2013 trudeln so langsam ein. Nach der Helaba gestern wurde heute seitens der Deutschen Bank der Jahresausblick 2013 veröffentlicht. Dabei geht die Bank von einer verhaltenen Erholung der Weltwirtschaft aus. Als Voraussetzung hierfür werden allerdings eine Entschärfung der europäischen Staatsschuldenkrise und ein Vermeiden der sogenannte Fiskalklippe durch die amerikanische Regierung genannt. Hoffnung für Europa machen nach Ansicht der Volkswirte der Deutschen Bank das entschlossenere Vorgehen der Politik, die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank EZB, sowie die Reformanstrengungen in den Peripheriestaaten. Für Aktien sieht man in der Folge gute Chancen.
Die DAX-Anleger zeigen sich zum Wochenausklang abwartend. Dabei herrscht weiterhin Unsicherheit darüber, wie die US-Haushaltsituation eingeschätzt werden soll. Während von Seiten Barack Obamas und führender Demokraten Stimmen zu hören sind, wonach Hoffnung für eine baldige Einigung besteht, sieht John Boehner, der republikanische Mehrheitsführer im US-Repräsentantenhaus keinen Fortschritt bei den Verhandlungen über ein Sparpaket. …
Der Platinpreis bleibt vorerst auf der Suche nach einer klaren Richtung. Dabei gibt es starke Kräfte, die ihn in verschiedene Richtungen zerren. Die unsichere Arbeitssituation in den Platin-Minen Südafrikas beispielsweise droht das Angebot weiter zu verknappen. Auf der anderen Seite könnte die schwache Konjunktur für eine abnehmende Nachfrage des Edelmetalls aus der Automobilindustrie sorgen. …
Gute Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA ließen den DAX gestern um 0,78 Prozent ins Plus laufen. Dadurch konnte der Index über der 7400-Punkte-Marke schließen, was für heute positiv stimmt.
Die Stimmung an den Aktienmärkten hellt sich weiter auf. Der DAX setzt seine Aufwärtsbewegung fort und steht vor der zentralen charttechnischen Widerstandszone. Die Entscheidung, wie es kurzfristig weitergeht, rückt näher.
Schwerpunktthemen der aktuellen Presseschau sind u.a. Schuldenschnitt für Griechenland ja oder nein; die Lage in Frankreich und den Niederlanden, das US-Fiskal-Kliff die Anlagepolitik von Staatsfonds. Unternehmensseitig richtet sich der Blick u.a. auf Siemens, KWS Saat, Hess, Randgold Resources und Apple.
Der Börsenexperte Dirk Müller kritisiert das Krisenmanagement in Europa. “Die Verabschiedung immer neuer Sparpakete läuft in die falsche Richtung”, warnte Müller im Interview mit dem Anlegermagazin ‘Börse Online’ (Ausgabe 49/2012, EVT 29. November).
Kam gerade rein. Interessant und wiederum nicht erstaunlich. Das Sparen mit kurzfristigen, liquiden Anlagen ist bei den Bundesbürgern derzeit äußerst beliebt. Neu ist: Fast die Hälfte der neu gebildeten Finanzanlagen erfolgt in Form von Sichteinlagen bei Banken.
Das schwarze Gold – wer damit im Business zu tun hat, der kann sich derzeit entspannt zurücklehnen. Zumindest wenn man im Bereich der Öl- und Gasfelddienstleistungen aktiv ist. So wie C.A.T. oil AG (WKN: A0JKWU). Kurzfristig winken bei der Aktie satte Gewinne, wenn erst einmal die Marke von 6,40 Euro überwunden ist.
Die Landesbank Hessen-Thüringen, kurz Helaba, hat heute ihren Konjunktur- und Kapitalmarktausblick 2013 veröffentlicht. Darin werden u.a. für Deutschland ein solides Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent in Aussicht gestellt. Für den Aktienmarkt gibt man sich ebenfalls zuversichtlich. Aufgrund des weiter vorherrschenden Anlagenotstands dürfte der DAX aus Sicht der Helaba die alten zyklischen Höchststande der Jahre 2000 bzw. 2007 in Angriff nehmen, womit eine DAX-Spanne 2013 von 6.800 bis 8.200 Punkte gemeint ist. Das wären im optimalsten Fall also noch einmal 10 Prozent Plus im DAX!
Wasch- und Reinigungsmittel. Wie langweilig wird sich da so manch Anleger denken. Lieber in Auto-Aktien investieren, da ist das Produkt spannender. Nur das eine Henkel-Aktie zuletzt ein neues Alltime-High markiert hatte – das ist halt doch das Argument für ein Engagement in die Henkel-Aktie (WKN 604843).
Gute Nachrichten aus den USA haben den DAX am Morgen wieder über die 7.400er Marke treiben können. Offenbar kann in den USA die Fiskalklippe doch noch umschifft werden – zumindest war von Seiten der Demokraten und Republikaner entsprechendes zu vernehmen. In der Folge konnte auch die Wall Street ihre Vortagesverlust wieder egalisieren. Im DAX notieren derzeit fast alle Titel im Plus. Spitzenreiter ist das Zockerpapier Commerzbank. Neue Nachrichten gibt es nicht, aber der GD100 wurde heute nach oben durchkreuzt, was Charttechniker wieder anlockt.
Der aktuelle Streit um den US-Haushalt trieb den DAX gestern zunächst ins Minus. Erst Äußerungen über eine Fortsetzung der Gespräche ließen den Index am späten Nachmittag um 0,15 Prozent ins Plus laufen.