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In Washington und weltweit zeichnet sich ein Trend ab. Immer weniger Menschen in Führungspositionen aus Politik und Wirtschaft schlagen sich auf die Seite des US-Präsidenten. Wenn das auch in der eigenen republikanischen Partei passiert, wäre das gefährlich, denn bald stehen die Verhandlungen um die Anhebung der Schuldengrenze an, an der auch die Finanzierung der Infrastrukturprogramme und der Steuerreform hängen, auf die die Wall Street hofft. Das Reputationsrisiko scheint vielen Firmenchefs momentan höher als die Aussicht auf Gewinne durch eine mögliche Deregulierung oder Steuerersparnisse.

Aus dem Protokoll der US-Notenbank kann man ablesen, dass die Inflation keinen dringenden Grund liefert, die Zinsen noch einmal in diesem Jahr anzuheben. Nach Europa: Mario Draghi sagte bei der Pressekonferenz der letzten Sitzung der Europäischen Zentralbank bereits, dass nicht über die Drosselung der Anleihekäufe gesprochen wurde. Daher wird wohl auch das Protokoll der letzten Sitzung keine solchen Hinweise enthalten.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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