DAX im Bann der Weltpolitik, E.ON bildet die Ausnahme

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Eine anhaltend gute Entwicklung der US-Wirtschaft lies Anleger hoffen, dass der US-Dollar endlich gegenüber dem Euro zulegen würde. Dies war auch ein Grund, warum der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) den gestrigen Dienstaghandel positiv beenden konnte. Einige Investoren machten sich bereits für eine DAX-Erholung zur Wochenmitte bereit. Daraus wurde nichts. Schuld war die Weltpolitik…

Das war heute los. Der Ton zwischen der Weltmacht USA und Nordkorea, das nicht von seinem Atomprogramm abrücken möchte, wurde nun deutlich rauer. Dies verunsicherte Investoren auf der ganzen Welt. Aktien standen unter Druck, während so genannte sichere Häfen“ wieder von Investoren angesteuert wurden. Der DAX beendete den Mittwochhandel mit deutlichen Kursverlusten und rutschte sogar unter die Marke von 12.200 Punkten. Dagegen legte der Goldpreis zu.

Das waren die Tops & Flops. Trotz der negativen Gesamtmarktstimmung konnten sich manche DAX-Werte positiv entwickeln. Dazu gehörte vor allem E.ON. Der Energieversorger hatte zuvor für das erste Halbjahr 2017 einen höheren Gewinn als erwartet gemeldet. Darüber hinaus will sich der Konzern dank der Rückzahlung der geleisteten Brennelemente-Steuer durch die Bundesregierung und einer geringeren Verschuldung zukünftig bei der Dividende großzügiger zeigen.

Am Indexende waren Finanzwerte zu finden. Allen voran die Commerzbank-Aktie. Schuld daran war unter anderem die allgemeine Verunsicherung von Investoren infolge der aggressiveren Rhetorik zwischen Pjöngjang und Washington.

Das steht morgen an. Trotz der Einigung der OPEC-Mitglieder mit einigen Nicht-Mitgliedsländern auf eine Begrenzung der Rohölförderung erholen sich die Ölpreise nur zaghaft. Am morgigen Donnerstag wird die Organisation erdölexportierender Länder in Wien ihren neuesten Monatsbericht zur Entwicklung der Ölmärkte vorstellen. Auch dieses Mal dürften Rohstoffinvestoren ganz genau hinschauen. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob sich die OPEC selbst an ihre eigenen Vorgaben bei der Ölproduktion hält. Darüber hinaus erwarten Anleger weitere interessante Quartalsberichte. Henkel, Lanxess, Salzgitter, Aareal Bank und viele andere Unternehmen aus der zweiten Reihe legen morgen ihre neuesten Bilanzen vor.

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