Erneute Prognoseanhebung: Deutsche Beteiligungs AG zielt auf Gewinnverdopplung

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Bildquelle: Deutsche Beteiligungs AG

Sie hat es schon wieder getan: die Deutsche Beteiligungs AG (WKN: A1TNUT / ISIN: DE000A1TNUT7) hat ihre Zahlen zum abgelaufenen 3. Geschäftsquartal vorgelegt (ihr Geschäftsjahr endet am 30. September und wusste einmal mehr zu überzeugen. Und nicht nur das. Sie hat sogar die im Mai erst erhöhten Jahresziele nochmals angehoben! Doch der Reihe nach…

Die DBAG weist nach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2016/2017 ein Konzernergebnis von 78,6 Mio. Euro aus. Darin enthalten sind insbesondere die sechs bisherigen Exits und anders als bei der Prognoseanhebung im Mai nun auch die Verkaufsgewinne von Formel D, ProXES und Schülerhilfe. Ich hatte ja auf die zu erwartenden positiven Effekte ausgiebig hingewiesen. Und diese drei Deals waren nicht zu unterschätzen, denn nahezu die Hälfte des Ergebnisses nach den ersten neun Monaten (78,6 Mio. Euro ggü. 34,5 Mio. Euro im dritten Quartal 2015/2016) sind hierauf zurückzuführen. Das Konzernergebnis zum 30. Juni 2017 führt zu einer Rendite auf das Eigenkapital je Aktie von 22,1% nach neun Monaten.

Deutsche Beteiligungs AG-Chart: boerse-frankfurt.de

Erfreulich ist, dass zu dem überdurchschnittlich guten Konzernergebnis nach drei Quartalen beide Geschäftsfelder der DBAG beitrugen. Im Segment Private-Equity-Investments wirkten sich neben den erfolgreichen Veräußerungen auch höhere Ergebniserwartungen der verbliebenen Portfoliounternehmen positiv aus. Des Weiteren kam dem Wertansatz dieser Unternehmen das höhere Bewertungsniveau an den Kapitalmärkten zugute.

Der Start der Investitionsperiode des im September 2016 geschlossenen DBAG Fund VII und die damit verbundenen höheren Erträge aus der Beratung dieses Fonds sind Grundlage des im Vorjahresvergleich deutlich besseren Ergebnisses des Segments Fondsberatung. Auch im dritten Quartal wurden Investitionsentscheidungen getroffen: Neu vereinbart wurden zwei Management-Buy-outs (MBOs): Mit der Vitronet Projekte GmbH, einem Dienstleistungsunternehmen für die Telekommunikationsbranche, wurde erstmals eine mehrheitliche Beteiligung im Marktsegment der kleineren MBOs strukturiert. Die duagon AG, ein Anbieter von Netzwerkkomponenten für die Datenkommunikation in Schienenfahrzeugen, ist das erste MBO der DBAG in der Schweiz und bereits die dritte Beteiligung des DBAG Fund VII. Der Fonds ist weniger als ein Jahr nach dem Zeichnungsschluss zu mehr als 20 Prozent investiert…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter.

Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Deutsche Beteiligungs AG


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