Autofahrer und das geeignete Schuhwerk

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Im Sommer steigen Autofahrer auch gerne einmal mit Flip-Flops in ihr Fahrzeug. Laut der Verbraucherorganisation Geld & Verbraucher e.V. (GVI) ist es zwar nicht verboten sich mit einem leichten Schuhwerk ans Steuer zu setzen. Jedoch kann es bei einem Autounfall zu unangenehmen Folgen bei der Versicherung kommen.

Wer mit Flip-Flops oder Badelatschen an einem Unfall beteiligt ist, kann auch mit strafrechtlichen Folgen belangt werden. Darauf macht jetzt zur Urlaubszeit die GVI aufmerksam. „Wenn die Temperaturen steigen, scheuen sich Frauen und Männer nicht, auch beim Autofahren Flip-Flops oder Badeschuhe zu nutzen. Dies ist auch nicht verboten, doch sollten die Fahrer bedenken, dass bei einem Autounfall grobe Fahrlässigkeit vorliegt und die Versicherung Leistungen in der Vollkasko-Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit kürzen kann“. Darauf weist Jürgen Buck, Vorstand der GVI, jetzt hin.

Einfacher ist es, wenn der Kasko-Versicherer, im Falle eines Falles auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet und den Schaden bezahlt. Unabhängig davon, können sogar strafrechtliche Folgen eintreten, denn beim Autofahren müssen gewisse „Sorgfaltspflichten“ beachtet werden. Das Fahren mit Flip-Flops könnte beim Brems – oder Kuppelvorgang durch Abrutschen zu erheblichen Risiken führen. Mit anderen Worten: Sie müssen sich im Straßenverkehr so verhalten, dass niemand gefährdet oder geschädigt wird. Das regelt bereits die Paragraphen 1 und 23 (1) der StVO. Deshalb: Verantwortungsbewusste Autofahrer sollten im eigenen Interesse möglichst rutschsichere, feste Schuhe tragen, die auch bei harten Bremsmanövern sicheren Halt bieten, heißt es weiter.

Quelle: Geld und Verbraucher e.V. / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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