Heard in New York: Dow Jones schließt erneut mit Abschlägen, Sorgen um US-Wirtschaft bleiben

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die US-Märkte konnten am Montag trotz deutlich festerer Tendenzen im Handelsverlauf nur mit deutlich roten Vorzeichen aus dem Handel gehen. Erneut sorgte vor allem die letzte Handelsstunde für die notwendige Klarheit. Fast hatte es den Anschein, als wenn zwischenzeitlich die harten Fakten vom Arbeitsmarkt und von der US-Wirtschaft ausgeblendet wurden und erst kurz vor Handelsende wieder bemerkt wurden. Aus Europa kamen derweil wenig erfreuliche Meldungen. Ungarn bleibt im Fokus der Märkte. (Handelsblatt: Euro-Krise – Ungarns Ruf ramponiert) In der Folge rückten auch wieder viele Bankwerte ins Blickfeld der Anleger. Der Euro fiel in der Folge zeitweise unter 1,19 Dollar und konnte sich nur mit Mühen wieder oberhalb dieser Marke stabilisieren. Der Goldpreis erklomm in diesem Umfeld wieder neue Höhen. Am Ende verlor der Dow Jones 1,2 Prozent auf 9.816 Zähler. Der S&P 500 gab um 1,4 Prozent und der NASDAQ Composite um 2,0 Prozent nach.

USA: Verbraucherkredite steigen im April um 0,5 Prozent

Von der Konjunkturfront kamen heute noch interessante Meldungen. So ist das Volumen der US-Verbraucherkredite im April 2010 um 1,0 Mrd. Dollar bzw. um 0,5 Prozent auf 2,440 Billionen Dollar gestiegen. Für März wurde ein revidierter Rückgang um 2,7 Prozent und für Februar um 3,8 Prozent ausgewiesen. Während der Umfang der kurzfristigen Kredite, wie etwa Kreditkartenschulden, im April um 12,0 Prozent bzw. 8,5 Mrd. Dollar auf 838,0 Mrd. Dollar zurückging, stieg das Volumen langlaufender Kredite, wie zum Beispiel für Autokäufe oder Studienkredite, im April um 7,1 Prozent bzw. 9,5 Mrd. Dollar auf 1,602 Billionen Dollar. Der US-Verbraucher sichert sich also vermehrt die sehr günstigen Zinssätze langfristig ab. Der kurzfristige, kreditfinanzierte Konsum scheint dagegen weiter deutlich zurück zu gehen. Ein gutes Zeichen eigentlich, aber der Konsum dürfte weiter darunter leiden.

Apple-Chef Steve Jobs präsentiert das iPhone 4

Apple-Chef Steve Jobs hat heute mal wieder eine kleine „Revolution“ vorgestellt. Im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC 2010 wurden Details zum neuen iPhone 4 bekannt. Es soll sich um das dünnste Smartphone der Welt handeln und so das Vorgängermodell iPhone 3GS nochmals um einige Millimeter Dicke übertreffen. Weitere Highlights sind die höhere Pixeldichte, eine interne Kamera mit fünf Megapixeln sowie eine deutlich verlängerte Akku-Laufzeit. Mehr Infos zum iPhone 4 findet man bei Basicthinking im Liveticker. Am Markt sorgte die Meldung angesichts des schwachen Umfelds nicht für Euphoriestürme. Die Apple-Aktie verlor 2 Prozent.


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