Twitter: Umsatz sinkt und Verluste steigen

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Bildquelle: Pressefoto Twitter

Es war die Höchststrafe für den Kurznachrichtendienst Twitter (WKN: A1W6XZ / ISIN: US90184L1026): Die Zahl der monatlich aktiven User (MAUs) ist im Quartalsvergleich mit 328 Millionen gleich geblieben. Der Umsatz sinkt und die Verluste steigen (wieder). Es scheint so, als gehe gar nichts mehr bei Twitter, egal wie viel US-Präsident Donald Trump twitter oder nicht. Wenigsten im Jahresvergleich gab es bei den MAUs ein Plus – fünf Prozent, wenigsten das.

Die Börse ist frustriert. Verständlich. Sie straft die Aktie mit einem Minus von gut 14 Prozent ab. Das Vertrauen war gerade ein wenig gewachsen … jetzt ist es erneut dahin. Endgültig? Das ist ein langer Zeitraum, aber Twitter hat es schon gewaltig vergeigt. Wenn Daten die neue Währung der Wirtschaftswelt sind, dann wurde diese Währung bei Twitter gewaltig abgewertet.

Twitter-Chart: boerse-frankfurt.de

Eigentlich hat Twitter Daten in Hülle und Fülle. Doch das Unternehmen bekommt die Performance nicht auf die Straße. Es ist traurig, sehr traurig. Twitter weiß nicht mehr zu begeistern, die Retweets und Herzchen werden weniger und die Community inzestuös.

Bei Twitter entsteht so eine still schreiende Hoffnung auf eine Übernahme. BITTE! NIMM! MICH! Wer? Egal. Salesforce, Alphabet (Google), Microsoft, Disney … Alle potenziellen Unternehmen wurden schon genannt. Erlösung von diesem Management, dem es nicht gelingt den Datenschatz zu heben.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Twitter


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