InCity Immobilien: Rund 5,7 Prozent Dividendenrendite und ein 2010er-KGV von 2

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die meisten Immobiliengesellschaften mussten 2009 infolge der Wirtschafskrise deutliche Gewinnrückgänge hinnehmen. Einige schrieben sogar rote Zahlen. Vor diesem Hintergrund ist das Zahlenwerk von InCity Immobilien (InCity) sehr positiv zu werten. Das Unternehmen steigerte den Nettogewinn im zurückliegenden Jahr um 62,9 Prozent auf rund 8,28 Millionen Euro, obwohl sich der Umsatz im Berichtszeitraum auf 30,9 Millionen Euro (Vorjahr: 60,2 Millionen Euro) verringerte. Der Gewinn je Aktie kletterte von 1,89 auf 3,21 Euro.

Ein erfahrener Veredler

Aus der Masse börsennotierter Immobilienunternehmen sticht InCity mit einem krisenresistenten und zugleich zukunftsträchtigen Geschäftsmodell hervor: Die in Köln ansässige Gesellschaft hat sich auf die Veredelung und Vermarktung hochwertiger Wohn- und Einzelhandelsimmobilien in Top-Innenstadtlagen spezialisiert. InCity kauft ausschließlich Objekte, die sich durch eine Modernisierung und gegebenenfalls auch durch eine bessere Vermietung aufwerten lassen. In der Regel befinden sich die Objekte 12 bis 18 Monate im Bestand von InCity. Bei Immobilien, deren Mieterträge steigerungsfähig sind, können aber auch bis zu drei Jahre vergehen, bis sie verkauft werden. Die Vermietung von Immobilien ist allerdings lediglich das zweite Standbein des Unternehmens.

Überzeugende Projektpipeline

Das laufende Fiskaljahr wird InCity laut Marketing- und Vertriebsvorstand André Peto mit einem leichten Ergebniszuwachs abschließen. Diese Prognose ist nicht aus der Luft gegriffen, denn im Februar 2010 hat der Immobilienentwickler durch den Verkauf der Kölner Liegenschaft „Breitestraße 100“ bereits ein solides Fundament für die diesjährige Umsatz- und Ergebnisentwicklung geschaffen. Überdies sorgt bei InCity eine Projektpipeline mit einem Volumen von rund 250 Millionen Euro für Wachstumsfantasie.

Synergien werden gehoben

Positiv auf die Ergebnisentwicklung auswirken dürfte sich künftig die Mehrheitsbeteiligung des Unternehmens an der informica real investment AG. Denn die beiden Gesellschaften verfolgen ähnliche Geschäftsmodelle und darüber hinaus gibt es geographische Überlappungen bei deren Portfolios. Um die Synergien zügig zu heben, wurde im Juni 2009 Friedrich Schwab als InCity-Finanzvorstand bestellt. Er ist zugleich Vorstandschef der informica real investment AG. Im Rahmen seiner Karriere übte Schwab mehrere Führungspositionen im Bank- und Immobiliensektor aus und verfügt daher über eine langjährige Erfahrung in puncto Immobilienfinanzierung.

Jetzt zugreifen!

In den vergangenen Wochen wurde die InCity-Aktie an der Börse stark abgestraft. Diese Entwicklung ist unter fundamentalen Aspekten nicht gerechtfertigt, denn der Immobilienentwickler punktet mit guten Gewinnaussichten. Dennoch ist die Aktie mit einem 2010er-KGV von 2 extrem günstig bewertet. Sehen lassen kann sich auch die Dividendenrendite, die aktuell rund 5,7 Prozent beträgt. Ausgezahlt wird die Dividende von 0,40 Euro je Anteilschein nach der diesjährigen Hauptversammlung, die am 28. Juni in Köln stattfindet. Bis dahin ist ein Kursanstieg auf acht Euro durchaus realistisch. Daher sollten Anleger jetzt zugreifen!

Weitere Informationen
Internetseite: www.incity.ag
WKN: A0H NF9
ISIN: DE000A0HNF96
aktueller Kurs: 7,02 Euro (Stand: 03.06.2010)
KGV 2010e: 2


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