DAX: Vor der Fed-Sitzung trauen sich die Bullen nicht

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Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) zeigte sich zur Wochenmitte den zweiten Tag in Folge freundlicher. Allerdings hielt die gute Laune vom Vormittag nicht ganz bis zum Abend an. Bevor Fed-Chefin Janet Yellen am Abend gesprochen hat, trauen sich die DAX-Bullen offenbar nicht.

Das war heute los. Im Vorfeld der heutigen US-Notenbanksitzung konnte der Deutsche Aktienindex erneut Zugewinne verzeichnen. Die Marke von 12.340 Punkten, die am Vormittag noch erreicht wurde, hielt nicht bis zum Abend. Dennoch machte der deutsche Blue Chip-Index erneut einiges der Vortagesverluste Wett.

Das waren die Tops & Flops. Größter Gewinner im DAX war am Mittwoch die Aktie der Commerzbank. Kursgewinne von zeitweise mehr als 2,8 Prozent resultierten aus der Nachricht, dass die Investmentfirma Ceberus bei der zweitgrößten deutschen Bank eingestiegen ist. Laut Pflichtmitteilung halten die Investoren nun 5,01 Prozent und sind damit nach dem Bund zweitgrößter Aktionär.

Im Blickpunkt der Anleger stand der Autobauer Daimler. Die Stuttgarter haben ihren Rekordabsatz im zweiten Quartal durch einen Rekordumsatz von 41,2 Mrd. Euro (+7 Prozent) krönen können. Das Betriebsergebnis war wiederum um 15 Prozent auf 3,75 Mrd. Euro angestiegen. Dennoch hielt sich die Begeisterung der Aktionäre in Grenzen. Konzernchef Zetsche äußerte sich zu den Kartellvorwürfen nur zurückhaltend und verwies auf die offiziellen Prüfungen der EU-Kommission. „Wir sind aber gut beraten, uns nicht an Spekulationen zu beteiligen“, so der Daimler-Chef in einem heute veröffentlichten Statement. Die Aktie büßte zeitweise mehr als ein Prozent an Wert ein, nachdem am Morgen noch deutliche Zugewinne zu sehen gewesen waren.

Am Indexende standen den Tag über die Aktien des Darmstädter Pharmakonzerns Merck. Zeitweise verloren die Papiere mehr als 3,5 Prozent an Wert. Zuvor hatten mehrere Analysten die Aktie herabgestuft. Die Credit Suisse etwa senkte mit Blick auf das Flüssigkristallgeschäft das Rating von „Outperform“ auf „Neutral“. Das Kursziel wurde von 125 auf 106 Euro gesenkt.

Das steht morgen an. Konjunkturseitig richtet sich der Blick vor allem auf das GfK Konsumklima. Im Juni hatte das Stimmungshoch bei den deutschen Verbrauchern angehalten – weshalb die GfK für den Monat Juli eine Steigerung des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,2 Zähler auf 10,6 Punkte prognostiziert hatte. Volkswirte erwarten laut Bloomberg-Konsens für August einen gleich hohen Wert. Aus den USA folgen am späten Mittag neben den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe noch die Daten zum Auftragseingang langlebiger Güter und Investitionsgüter.

Die Berichtssaison in Deutschland geht indes mit Schwung voran. Am Donnerstag dürften vor allem die Quartalsberichte von BASF, Bayer und VW für Gesprächsstoff in Frankfurt sorgen. International stehen Zahlen bei Amazon.com, Anglo American, Anheuser-Busch Inbev, Carrefour, Fiat Chrysler, Danone, Intel, L’Oréal, Nestlé, Roche, Royal Dutch Shell, Starbucks, Telefonica, Total, Twitter und Verizon auf der Agenda.

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