Heard in New York: US-Indizes bringen ihre Gewinne endlich einmal ins Ziel

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The same procedure as every day? Nein, diesmal nicht. An den vergangenen Tagen waren die US-Börsen jeweils in der letzten Handelsstunde noch deutlich abgerutscht. Heute konnten die beträchtlichen Gewinne endlich einmal ins Ziel gebracht werden. Der Dow Jones ging mit einem satten Aufschlag von 2,25 Prozent bei 10.250 Punkten in der Nähe seines Tageshochs aus dem Handel. Der S&P 500 lag zur Schlussglocke sogar 2,58 Prozent vorn bei 1.098 Zählern. Damit nähern sich die Indizes wieder ihren 200-Tage-Linien.

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Gute Zahlen vom Häusermarkt

Es war ein eher nachrichtenarmer Tag. Aber die wenigen Zahlen, die von Konjunkturseite kamen, unterstützten die freundliche Stimmung. Die Zahl der anstehenden Hausverkäufe in den USA stieg im April deutlicher als erwartet. Der entsprechende Index verbesserte sich gegenüber dem Vormonat um 6,0 Prozent, während Volkswirte im Schnitt nur einen Anstieg um 4,3 Prozent erwartet hatten.

Ford steigert US-Absatz um 22 Prozent

Daneben standen die US-Autoverkäufe für den Monat Mai im Fokus. Überzeugen konnte dabei vor allem Ford mit einem Absatzplus von 22 Prozent. Damit war der Mai der sechste Monat in Folge, in dem Ford den Absatz um mehr als 20 Prozent steigern konnte. Die Ford-Aktie verbesserte sich daraufhin um 4 Prozent.

VW weiter auf Erfolgskurs

Unter den deutschen Herstellern wusste vor allem VW mit seinen Zahlen zu überzeugen. Die Wolfsburger steigerten den Absatz um 20 Prozent, die Tochter Audi verbuchte sogar ein Plus von 23 Prozent. Damit hat VW den US-Absatz nunmehr in 11 aufeinander folgenden Monaten gesteigert. Daimler verkaufte im Mai 22 Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr. Dagegen musste BMW einen Absatzrückgang um 4 Prozent ausweisen.

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Übernahme von AIG-Tochter durch Prudential geplatzt

Die Übernahme der Asiensparte des Versicherungskonzerns AIG durch den britischen Konkurrenten Prudential ist – wie erwartet – geplatzt. Prudential wollte den Kaufpreis drücken, AIG dagegen am ursprünglich vereinbarten Preis festhalten. Deshalb sage Prudential den Deal ab. Zunächst hatten sich beide Parteien auf einen Kaufpreis von 35,5 Mrd. Dollar für die operativ in Asien tätige AIG-Sparte AIA Group geeinigt. Prudential wollte jedoch nur noch 30,38 Mrd. Dollar bezahlen. Die AIG-Aktie verbesserte sich trotz des geplatzten Deals um fast 3 Prozent.


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