DAX-Analyse am Morgen: Erholung steht (noch) auf wackeligen Beinen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Am Vormittag war es ein erneut auf Allzeithoch notierender ifo-Geschäftsklimaindex, am Nachmittag dann eine feste Wall Street, die dem deutschen Leitindex gestern zu einer moderaten Erholung (+0,5%) verhalfen. Im Top kratzte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) dabei sogar an der 12.300er-Marke, die jedoch vorerst (noch) eine Nummer zu groß für die Blue Chips war.

Gelingt dem Index der Ausbruch über die 12.300er-Schwelle, dürfte sich kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial bis in den Bereich um 12.391/12.400 Punkte eröffnen. Vor allzu viel Optimismus muss angesichts der charttechnischen Ausgangslage allerdings (noch) gewarnt werden, denn solange die Rückkehr in die neutrale Zone zwischen 12.400 und 12.600 UND der Sprung zurück über die Juni-Abwärtstrendgerade nicht per Schlusskurs gelingen, ist die aktuelle Erholung zunächst lediglich als technische Gegenbewegung innerhalb einer intakten Korrektur einzustufen. Deshalb darf der Blick auf die Unterseite nach wie vor nicht fehlen:

Sobald der DAX wieder unter die 12.200er-Marke absackt, wäre das Thema Erholung vom Tisch, und die nächsten Kursziele würden, neben dem Tief vom Montag bei 12.142 Zählern, im Bereich von 12.075/12.050 zu finden sein. Mögliche Hinweise auf die weitere Kursentwicklung könnte dabei vor allem der Leitzins-Entscheid der US-Notenbank Fed liefern, der um 20.00 Uhr ansteht.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


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