DAX leidet weiterhin unter Schwäche der Autowerte

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die neue Woche endet so, wie die alte aufgehört hat: Mit Verlusten. Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) muss auch am Montag deutliche Abschläge hinnehmen, da die Autowerte weiterhin unter Druck stehen.

Das war heute los. Der DAX kam am Montag erneut nicht vom Fleck. In der Spitze verlor das deutsche Börsenbarometer ein knappes Prozent. Besonders die Schwäche der Automobilwerte lastete auf dem Leitindex. Von Seiten des Euro kamen indes keine neuen Störfeuer. Der Euro hielt sich über 1,16 US-Dollar.

Das waren die Tops & Flops. Größte Gewinner waren die Finanztitel. Die beiden Großbanken legten in der Spitze 2 Prozent zu. Ebenfalls fester konnten die Aktien des Versorgers RWE tendieren. Hier ging es in der Spitze 1,3 Prozent nach oben. Konkrete Nachrichten gab es aber keine.

Am Indexende fanden sich erneut die Autoaktien. Weiterhin sorgen die Kartellvorwürfe gegen VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler für Unruhe am Markt. Der Schwerpunkt der Vorwürfe betrifft offenbar die Abgas-Reinigung mit der Harnstofflösung AdBlue. Indes wies BMW heute entsprechende Vorwürfe entschieden zurück. Wörtlich hieß es von den Münchnern: „Den Vorwurf, dass aufgrund zu kleiner AdBlue-Behälter eine nicht ausreichende Abgasreinigung in Euro 6 Diesel-Fahrzeugen der BMW Group erfolgt, weist das Unternehmen entschieden zurück.“ Die anderen Autobauer äußerten sich bislang nicht. Die BMW-Aktie verlor dennoch am Montag in der Spitze über 3 Prozent. Bei Daimler ging es zeitweise über 4 Prozent nach unten, während Volkswagen bereits am Vormittag mehr als 3,5 Prozent einbüßte und sich im Handelsverlauf etwas erholte.

Das steht morgen an. Konjunkturseitig richtet sich der Blick auf den ifo-Geschäftsklimaindex. Nach den zuletzt anhaltend guten Daten wird nun mit einem leichten Rückgang gerechnet – trotz der guten Stimmung in den deutschen Chefetagen. Im Juni war der ifo-Index auf einen neuen Rekordwert von 115,1 Punkten angestiegen. Laut Bloomberg-Konsensdaten soll er nun jedoch auf 114,9 Zähler zurückgehen. Aus den USA folgen am Nachmittag noch der Case-Shiller- und der FHFA-Hauspreisindex sowie das Verbrauchervertrauen des Conference Board.

Unternehmensseitig bringt die Berichtssaison ebenfalls zahlreiche Veröffentlichungen. Neben den Zahlen von Aixtron, Covestro, Drillisch, Hochtief und Sartorius stehen vor allem auch die amerikanischen Blue Chips 3M, Caterpillar, Eli Lilly und McDonald’s im Fokus der Anleger.

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