Gold trotzt den Währungsschwankungen – Weiter warten

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Bildquelle: Pressefoto © Deutsche Bundesbank

Die Wechselkurse machen den Unterschied: Während die US-Indizes S&P 500 und Nasdaq Composite neue Allzeithochs erzielten, kam der DAX (übrigens auch der EURO Stoxx 50) zurück. Der gegenüber dem Dollar starke Euro bereitet den Unternehmen in „Euroland“ sorgen, wegen steigender Exportpreise. Den US-Unternehmen hingegen bereitet der schwache US-Dollar finanzielle Freuden. Der Marktbreiteindikator NYSE-BPI hat erneut leicht zugelegt. Der Status des NYSE-BPI lautet zwar weiterhin „Bear-Alert“ (das entspricht der Ampelfarbe: „Gelb-Rot“, Empfehlung: keine neuen Longpositionen; bestehende Longpositionen enger absichern. Spekulative Anleger bauen erste Shortpositionen auf.) Auf Bullishes Signal wechseln würde dieser Indikator aktuell oberhalb von 68%. Bei Rohstoffen ergaben sich keine neuen charttechnischen Signale.

Zusammenfassung:
„Warten“. Aktuell Gegenbewegung und Stop-Loss (3) ausgelöst zu Shortsignal (1). Gleichzeitig Frühsignal in Long-Richtung (Frühsignale sind eher für „Spekulanten“. Wir beachten Frühsignale in der Regel nicht, daher lautet unsere Empfehlung: „Warten“. Weiterhin im langfristigen Abwärtstrend mit Kurszielen von 1.170 US-Dollar (err.) und 950 US-Dollar.

Trend und Kursziele:
Trend: fallend
Kursziel: 1.170 US-Dollar (moderat, erreicht) und 950 US-Dollar (ambitioniert)
Gültig: bis Überschreiten von 1.284 US-Dollar (4)

Abb. in USD, Boxsize 2%, Quelle: stockcharts.com und KRONENBERG invest

Gültige Signale:
Shortsignal unterhalb von 1.234 US-Dollar (1)
Shortsignal unterhalb 1.186 US-Dollar erzeugte Abwärtstrend (2)
Stop-Loss (für short) und Frühsignal (für long) : Low-Pole oberhalb von 1.234 US-Dollar (3)

Stopps (Ausblick):
Neues Longsignal: oberhalb von 1.309 US-Dollar (5)
Neues Shortsignal: unterhalb von 1.118 US-Dollar (6)

Ein Beitrag von Winfried Kronenberg

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquelle: Pressefoto © Deutsche Bundesbank


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