Der Euro scheint sich allmählich zu berappeln

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Der Euro befindet sich seit Wochen im freien Fall. Die Schuldenkrise in Europa sorgte dafür, dass die Gemeinschaftswährung in der vergangenen Woche mit 1,2143 Dollar auf den tiefsten Stand seit mehr als vier Jahren absackte.

Erste Stabilisierungstendenzen

Von hier aus kam es zunächst zu einer Erholung bis auf knapp 1,27 Dollar. In den letzten Tagen nahm der Euro seine Abwärtsbewegung aber wieder auf und fiel zeitweise wieder in die Nähe des Tiefs der vergangenen Woche zurück. Gestern setzte der Euro abermals zu einem Erholungsversuch an und bewegte sich wieder bis knapp unter die Marke von 1,24 Dollar.

Bodenbildung in Sicht?

Der Abwärtstrend ist intakt, daran besteht kein Zweifel. Doch zumindest erste Anzeichen einer möglichen Bodenbildung gibt es inzwischen. Zum einen die Tatsache, dass der Euro in der Nähe des Tiefs von letzter Woche erneut nach oben drehte. Positiv ist außerdem, dass mit dem gestrigen Anstieg das markante Tief von 2008, das bei 1,2328 Dollar gelegen hatte, zurückerobert wurde.

Gegenbewegung möglich

Zumindest eine etwas deutlichere Gegenbewegung auf die massiven Einbußen könnte von hier aus nun anstehen. Dabei sind Notierungen in der Region um 1,30 Dollar durchaus realistisch. An dem bestehenden und sehr ausgeprägten Abwärtstrend würde aber auch eine Erholung in diesem Ausmaß rein gar nichts ändern. Fällt der Euro unter das Tief der letzten Woche zurück, sind zunächst weitere Einbußen in Richtung 1,16 Dollar zu erwarten.


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2 KOMMENTARE

  1. Dein Wort in Gottes Ohr. Denn das mit dem „Euro berappeln konnte man auch schon bei 1,35, 1,30 und 1,25 US-Dollar lesen. Aber ich denke auch, wir sind inzwischen schon in einer ziemlich überverkauften Situation angekommen. Lediglich der richtige Sell-Off, der dann eine Gegenbewegung einleitet, fehlt irgendwie noch…

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