Heard in New York: Dow Jones gewinnt 285 Punkte, beginnt die Sommerrallye?

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die gute Laune konnte sich heute den ganzen Tag in allen Märkten halten. Zuvor hatte China klarhgestellt, dass man weiter an Euro-Anleihen festhalten will. Dem Euro tat diese Nachricht ebenso gut wie den Indizes der großen Aktienmärkte. Schlechte Nachrichten wie etwa die BIP-Daten aus den USA wurden lediglich achselzuckend wahrgenommen. Zu groß ist derzeit die Sehnsucht, nach ein paar Tagen Ruhe. Die zu Wochenbeginn von Marc Faber prognostizierte Sommerrallye könnte also durchaus erst einmal Realität werden. Der Dow Jones gewann jedenfalls bis zum Abend 2,9 Prozent auf 10.259 Punkte. S&P 500 und NASDAQ konnten sogar deutlich über 3 Prozent zulegen.

Monsanto muss Gewinnprognosen absenken

Schlechte Nachrichten gab es heute vom Saatgut- und Agrarchemiekonzern Monsanto: Infolge des Marktumfelds muss man das Geschäft mit dem berühmtberücktigten Herbizid Roundup (Wikipedia) umstrukturieren. Dies hat auch Auswirkungen auf die Gewinne. Hier werden deutliche Einbußen erwartet. Für das Geschäftsjahr 2009/10 wird nunmehr ein bereinigtes Ergebnis von 2,40 bis 2,60 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt, gegenüber den Analystenschätzungen von 3,13 Dollar je Aktie. Für das derzeit laufende dritte Fiskalquartal 2009/10 erwartet Monsanto ein bereinigtes Ergebnis von 75 bis 80 Cents je Aktie gegenüber den Analystenschätzungen von 1,32 Dollar. Die Aktie von Monsanto musste heute fast 4,5 Prozent nachgeben.

Heinz kann Gewinnerwartungen übertreffen

Äußerst positive Meldungen kamen dagegen vom Lebensmittelhersteller H.J. Heinz. Der Konzern konnte im vergangenen Quartal den Gewinn steigern und die Analystenschätzungen übertreffen. Auch der Umsatz stieg an, aber leicht unterhalb der Erwartungen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem Umsatzanstieg von 3 bis 4 Prozent und einer Ergebnissteigerung um 7 bis 10 Prozent. Die Heinz-Aktie legte 1,2 Prozent zu.

Tiffany verdient prächtig

„Diamonds are a girl’s best friend“ – mit diesem Titel eines Klassikers kann man ein lukratives Geschäftsfeld sehr treffend umschreiben. Gerade in Krisenzeiten sind Sachwertanlagen – dazu gehört nun mal auch hochwertiger Schmuck – ein gefragtes Objekt jeglicher Begierde. Dies spürt auch die Juwelierkette Tiffany. Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Quartal einen kräftigen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Dabei konnte Tiffany nicht nur im Heimatmarkt USA, sondern auch im wachsenden Absatzmarkt Asien/Pazifik kräftig zulegen. In der Folge konnte Tiffany sogar seine Prognose für das Gesamtjahr anheben: Beim Gewinn wird nun ein um Einmaleffekte bereinigtes EPS von 2,55 bis 2,60 Dollar erwartet, während bei den Umsatzerlösen einen Anstieg um 11 Prozent in Aussicht gestellt wird. Bis Handelsende gewann die Aktie von Tiffany mehr als 7,5 Prozent.


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