Um 10: DAX tanzt um die 12.500 – Hoffnung auf schwächeren Euro

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Es ist die Hoffnung auf die Ankündigung einer härteren Gangart der US-Notenbank Federal Reserve, die die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum heutigen Handelsstart zu Neuengagements trieb. Der DAX stieg daraufhin über den wichtigen Widerstand bei 12.500 Punkten. Aber die Hürde erwies sich noch zu hoch, um allein durch diesen Impuls nachhaltig überwunden werden zu können.

Ein schnellerer Kurswechsel in der US-Geldpolitik würde den Euro schwächen, der sich zumindest mit der Marke von 1,1450 US-Dollar weiter schwer tut. Die anstehende Rede von Janet Yellen und die Erwartungshaltung, dass sie Hinweise auf eine baldige Verkleinerung der Bilanz der Fed bekanntgibt, lässt die Normalisierungspläne der Europäische Zentralbank etwas in Vergessenheit geraten. Die DAX-Bullen machen damit die Chefin der US-Notenbank ein wenig zu ihrer Verbündeten im laufenden Ausbruchsversuch.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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