Altersarmut dank Immobilienfinanzierung über Lebensversicherung

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Dass ich nicht viel vom Produkt Kapitallebensversicherung halte und dass es für die Versicherten eine Entreicherungsanlageform ist, habe ich in den letzten Jahren wiederholt geschrieben. Die Niedrigzinsphase hat den Assekuranzen kräftig zugesetzt und sie mussten ihre Garantieverzinsung immer mehr absenken und auch die Überschussbeteiligungen sind fast komplett ausgefallen. Dabei waren doch gerade sie in der Vergangenheit das ziehende Verkaufsargument für „der Deutschen liebste Anlageform“. Mit katastrophalen Folgen für eine ganze Generation von Eigenheimbesitzern.

Nun ja, wird mancher sagen, da bekommen nun Leute nach 25 Jahren eben weniger Rendite ausgezahlt, Pech gehabt. Passiert eben. Und so kurz betrachtet, kann man das fast so stehen lassen. jeder ist für sein Geld, seine Anlagen und seine Altersabsicherung selbst verantwortlich. Aber…

In den 1980er und 1990er Jahren waren Kapitallebensversicherungen das bevorzugte vermittelte Produkt der Versicherungen, insbesondere der Strukturvertriebe von Bonnfinanz, AWD, OVB, HMI, MLP und wie sie alle hießen – und heißen. Nicht nur zur reinen Kapitalanlage, sondern sie wurden reihenweise zur Finanzierung von Eigenheimen verkauft. Ups…

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter.

KissigEin Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / dieboersenblogger.de


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