Bildquelle: dieboersenblogger.de

Das Timing für den Einstieg in Aktien spielt in der Fachpresse und den Diskussionen eine große Rolle. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass die Wahrscheinlichkeit, eine steigende Aktie zu erwischen, in einem steigenden Markt größer ist, als in einem fallenden. Getreu dem Börsenmotto „the trend is your friend“. An diesen Überlegungen ist nichts auszusetzen; es stellt sich jedoch die Frage, ob sie wirklich relevant sind für einen Value Investoren. Schauen wir uns die aktuelle Lage also einmal an:

Die Schuldenkrise ist ja eine Krise der Währung Euro, weil die Staaten sich zu lange zu billiges Geld gepumpt haben, ohne damit die nötigen Strukturreformen zu finanzieren. Geht man davon aus, dass die Krise überwunden wird, sollte man Aktien haben. Ist man der Meinung, die Krise wird sich zuspitzen und ggf. sogar der Euro auseinander brechen, sollte man möglichst wenig Geld (Euros) haben und besser auf Sachwerte setzen. Immobilien wären dann eine gute Wahl, da wertbeständig, aber eben auch nur schwer handelbar. Deshalb setzen viele Leute auf Goldmünzen, weil man die eben auch transportieren und schnell eintauschen kann bei Bedarf. Andererseits wirft Gold keine Erträge ab, wenn es denn nicht gerade im Kurs steigt. Aber nach dem Boom vor fünf Jahren ist Gold trotz weltweit zunehmender Krisen immer glanzloser geworden, der Kurs sackte von $1.900 auf nur noch $1.200 ab und Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil.

Auf www.intelligent-investieren.net geht es weiter.

KissigEin Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / dieboersenblogger.de


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