Neues von der Wall Street: Dow Jones fällt unter die 200-Tage-Linie

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Land unter in New York. Bereits an den vorangegangenen Handelstagen hatten sich die Aktienkurse an der Wall Street dem Einfluss Europas nicht entziehen können. Nachdem der Dow Jones kurzzeitig wieder über sein Januarhoch bei 10.730 Punkten zurückgekehrt war, rutschte er in den letzten Tagen deutlich ab.

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Dow schließt unter der 200-Tage-Linie

Gestern kam es richtig dick. Der Dow Jones verlor 376 Punkte oder rund 3,6% und verzeichnete damit den größten Tagesverlust seit Dezember 2008. Damit wird die Lage nun allmählich brenzlig. Denn mit 10.068 Zählern schloss der Index gestern unter seiner 200-Tage-Linie, die beim „Computer-Crash“ am 6. Mai im Handelsverlauf bereits kurzzeitig unterschritten worden war.

Überverkaufte Lage

Den Gleitenden Durchschnitt, der aktuell bei knapp 10.260 Punkten verläuft, gilt es nun möglichst schnell zurückzuerobern. Ein zwischenzeitliches Unterschreiten ist in einer ausgedehnten Marktkonsolidierung zwar nicht ungewöhnlich, mahnt aber zur Vorsicht. Nach dem Kursverfall der letzten Tagen – fast 900 Punkte in sechs Handelstagen – ist der Markt überverkauft, was zumindest kurzfristig eine Gegenreaktion erwarten lässt.

Solide Unterstützung zwischen 9.835 und 9.870 Punkten

Gut möglich, dass es zunächst noch weiter bergab geht. Gelingt die schnelle Rückkehr über die 200-Tage-Linie nicht, muss man mit einem Test der Korrekturtiefs vom 6. Mai bei 9.870 Punkten rechnen. Nur knapp darunter sorgt das Korrekturtief vom Februar, das bei 9.835 Zählern gelegen hatte, für zusätzliche Unterstützung. Spätestens hier sollte es angesichts der überverkauften Lage zu einer Stabilisierung kommen. Falls nicht, gilt erst recht: Land unter in New York…


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