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Das Umfeld für Neuengagements am Aktienmarkt ist aktuell etwas unsicher: US-Präsident Trump geht seinen Weg in Richtung Isolation und Strafzölle weiter und der Euro probt den Aufstand und könnte über den entscheidenden Widerstand bei 1,1450 US-Dollar nach oben ausbrechen. Zudem gehen die Investoren mehrheitlich davon aus, dass die Korrektur im Ölpreis noch nicht ausgestanden ist, auch wenn sich der Preis in den vergangenen Tagen wieder etwas erholen konnte.

Die positiven Treiber für eine Fortsetzung der Rally fehlen, die Stimmung auf dem Börsenparkett ist ziemlich mies. Nun hat der Deutsche Aktienindex auch ein Doppeltop aktiviert, dessen Ziel nach unten zunächst bei 12.100 Punkten liegt. Vom aktuellen Wochenstart bei rund 12.400 Punkten bedeutet das also noch ein Abwärtspotenzial von weiteren 300 Punkten, bevor es zu einer Stabilisierung kommen könnte.

Die Korrektur im DAX, die eigentlich erst im August erwartet wurde, passiert damit schon jetzt. Wir haben es mit einer bärischen Zyklenüberlagerung zu tun – ein Signal, das von technischen Analysten als negative Entwicklung interpretiert wird.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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