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Dass in den USA mehr Stellen als erwartet geschaffen wurden, ist ein gutes Signal für die erfolgsverwöhnten Börsen. Eine Schwalbe aber macht noch keinen Sommer. Nachdem die letzten Daten aus den USA eher durchwachsen waren, traut man dem Braten nicht und begegnet den Zahlen lediglich mit vorsichtigem Optimismus.

Der Deutsche Aktienindex steht kurz vor Ende des Handels ein paar Punkte tiefer als er heute Morgen den Tag begonnen hat, mehr ist tatsächlich nicht passiert. Lediglich gut 50 Punkte betrug die Handelsspanne, für einen Tag mit Veröffentlichung der wichtigen US-Arbeitsmarktdaten ist dies mehr als ungewöhnlich.

Verwirrung stiftet zudem der US-Dollar, der trotz starker Zahlen fiel, anstatt aufzuwerten. Man könnte dies mit den gesunkenen Stundenlöhnen begründen, die zu einem geringeren freien Einkommen und damit zu weniger Konsum führen.

Alles Klagen auf hohem Niveau, aber bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nahezu 18 im S&P 500 und Trumps vollmundigen Wachstumsversprechen sind die Börsen anspruchsvoll geworden. Die Unsicherheit vor dem G20-Gipfel motiviert einige Investoren auch dazu, auf die kommende Woche zu warten, bevor sie Neuengagements eingehen.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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