Bildquelle: Pressefoto Wacker Neuson SE

Die Aktie des Baumaschinenherstellers Wacker Neuson (WKN: WACK01 / ISIN: DE000WACK012) hat ein Problem. Vielleicht sollte es korrekter heißen: hatte? Wir bei Plusvisionen berichteten bereits häufiger über dieses wunderbare Unternehmen zum Beispiel hier [Optimismus, Aufschwung und ein Bewertungsproblem] oder hier [Nach Gewinnrückgang ins Kursloch gebuddelt]. Dabei fiel zuletzt die bis Anfang Mai doch recht ambitionierte Börsenbewertung auf. Damals erreichte die Marktkapitalisierung rund 1.500 Millionen Euro. Inzwischen ist diese auf 1.332 Millionen Euro abgesunken. Wird der letzte Jahresüberschuss (2016) von 56,8 Millionen Euro zugrunde gelegt, errechnet sich so ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 23,5. Zugegeben, das ist noch immer stattlich, aber im Vergleich zu den 27, die auch schon fast erreicht waren, hat sich doch schon etwas getan.

Wacker-Neuson-Chart: finanztreff.de

Zudem will Wacker Neuson an seiner Prognose für das Gesamtjahr festhalten, was eine Umsatz- und eine Margensteigerung bedeuten würde. Kann im laufenden Geschäftsjahr ein Nettoergebnis von 72,0 Millionen Euro erreicht werden, sänke das KGV auf erträglich 18,5. Natürlich ist das Zukunftsmusik und Prognosen sind immer mit zahlreichen Unsicherheiten behaftet, aber die Börse scheint auf dem aktuellen Niveau schon wieder Zuversicht zu schöpfen.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm vonPlusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressefoto Wacker Neuson SE


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