Nach Korrektur wieder Luft nach oben für Wacker Chemie?

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Bildquelle: Pressefoto Wacker Chemie AG

Konkurrenzdruck und eine Analystenstudie belasten das deutsche Chemieunternehmen Wacker Chemie (WKN: WCH888 / ISIN: DE000WCH8881), doch bringen solide Ergebnisse die Aktie wieder in Fahrt?

Die Wacker Chemie AG ist nach Bayer und BASF der größte Chemiekonzern in Deutschland. Zu dem Unternehmen mit Hauptsitz in München gehören 22 verbundene Unternehmen, sowie 25 Produktionsstätten in Europa, Asien und Amerika. Die AG ist in fünf Geschäftsbereiche, welche jeweils für ihren Bereich die unternehmerische Verantwortung tragen, unterteilt: Siltronic stellt Siliziumwafer für die Halbleiterindustrie her; Silicones beliefert verschiedene Industrien mit Silikonprodukten; Polymers erzeugt aus der Rohstoffbasis Ethylen diverse Produkte; Biosolutions fokussiert sich auf biotechnologisch mit den Ausgangsstoffen Stärke und Dextrose hergestellte Produkte; und Polysilicon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Polysilizium.

Solide Bilanzergebnisse

Im Geschäftsjahr 2016 hatte Wacker Chemie einen Umsatz von EUR 4,4 Milliarden (+2% YoY) und prognostiziert für 2017 einen Anstieg um den mittleren einstelligen Bereich. Im ersten Quartal 2017 wurde ein solider Anstieg in der Chemie-Division (Silicones, Polymers, Biosolutions) durch schwächere Polysilicon Ergebnisse und höhere Allgemeinkosten runtergezogen. Vor allem Silicones beeindruckte mit einem EBITDA–Anstieg von 22,2% YoY, welcher den Konsens der Analysten um 10% schlägt. Bei Polymers sank das EBITDA jedoch um 18,8% YoY und lag damit 12,1% unter den Erwartungen. Insgesamt stieg der Umsatz der Chemie-Abteilung des Konzerns um 10,5% YoY (6% höher als erwartet) und das EBITDA um 5,2% YoY (12,5% höher als erwartet).

Verkaufsempfehlung durch UBS

In diesem Monat verlor die Aktie rund 6,21% und liegt somit knapp 17,58% unter dem Allzeithoch von Ende Januar. Grund für die Korrektur ist vor allem eine Verkaufsempfehlung durch die Analysten der Schweizer Großbank UBS…

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Bildquelle: Pressefoto Wacker Chemie AG


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