DAX steigt über 12.800 Punkte – Die Möglichkeiten der Fed

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Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die US-Notenbank ist an den Märkten ausgemachte Sache. Am Terminmarkt bei den Zins-Futures liegt die Wahrscheinlichkeit eines solchen Schrittes bei 96 Prozent. Eine andere Möglichkeit der Geldrestriktion allerdings wäre keine Veränderung an den Leitzinsen, sondern die Bekanntgabe eines „QT (Quantative Tightening)“, also dem Gegenteil des „QE (Quantative Easing)“ und somit die Verkürzung der Bilanz der US-Notenbank.

Eine sehr restriktive Fed wäre genau das Gegenteil ihres Counterparts, der Europäischen Zentralbank, die vorerst keine Absichten hegt, ihre lockere Geldpolitik zu beenden. In einem solchen Fall würde der Euro gegenüber dem Dollar abwerten und es gäbe eine weitere Runde der Dollar-Stärke. Sollte sich die US-Notenbank jedoch weiterhin geldpolitisch sehr locker präsentieren und gar von einer Erhöhung absehen, könnten wir im Euro einen Anstieg über die 1,13er Marke zum US-Dollar und höher sehen.

Der Deutsche Aktienindex eröffnete heute stark und schaffte den Sprung über 12.800 Punkte. Einmal mehr aber wird sich heute die alte Börsenweisheit, „Anfänger eröffnen die Börse, Profis schließen sie“ beweisen müssen.

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Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger von CMC Markets, Frankfurt.

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