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DAX will wieder nach oben – Positionierungen vor der Fed-Sitzung

Im Schnitt ist der Juni ein historisch schwacher Monat für Aktien. In den vergangenen zehn Jahren war zumindest an der Wall Street nur der Januar-Verlauf für den S&P 500 Index schlechter. Ein genauerer Blick auf die durchschnittliche Performance zeigt, dass der Markt vor allem in der zweiten Hälfte des Monats Juni zur Schwäche neigt.

Mit der Federal Reserve und der Bank of Japan vor der Haustür könnten dies auch die Faktoren sein, die eine steigende Volatilität hervorrufen. Den Anfang haben seit Freitag ja bekanntlich die US-Technologiewerte gemacht. Und erinnern wir uns zurück, vor einem Jahr ging es nach dem Votum der Briten für den EU-Ausstieg in der letzten Juni-Woche an den Börsen zur Sache. 

Am Mittwoch erwartet der Markt von der US-Notenbank die zweite Zinserhöhung in diesem Jahr und neue Impulse für den Rest des Börsenjahres. Die Marktteilnehmer werden das Fed-Statement und die Pressekonferenz nach Äußerungen zum Wirtschaftswachstum oder den Inflationsaussichten durchsuchen und zusätzlich auf Angaben zur Bilanznormierung achten. Ob es in diesem Jahr noch weitere Zinserhöhungen geben wird, muss abgewartet werden.

Die Börse geht aktuell von einem langsameren Tempo der nächsten Erhöhungen aus, was am flachen Verlauf der zweijährigen US-Staatsanleihen abzulesen ist. Dies könnte auch als eine Art Warnung des Marktes an die Fed verstanden werden, dass sie nicht zu aggressiv in ihrem Bestreben nach Normalität vorzugehen hat, um das Wachstum der Wirtschaft nicht zu schädigen.

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Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger von CMC Markets, Frankfurt.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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