Wiener Melange: ATX kämpft mit der 200-Tage-Linie

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Einen bösen Absturz erlebte zuletzt die Wiener Börse. Der ATX kam beim jüngsten Kursrutsch sehr viel deutlicher unter die Räder als die meisten anderen Märkte und brach gegenüber seinem Hoch von Mitte April bei gut 2.800 Punkten zeitweise um 18% ein. Erst bei rund 2.300 Zählern konnte der Kursrutsch gestoppt werden.

Trotz der darauf folgenden Erholung, mit der die wichtige Zone um 2.365 Punkte zurückerobert werden konnte, ist der österreichische Leitindex charttechnisch angeschlagen. Derzeit kämpft der ATX mit der bei knapp 2.545 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie, die zwischenzeitlich deutlich unterschritten worden war. Gestern notierte der ATX zum Handelsende mit 2.555 Punkten knapp über der Durchschnittslinie.

Zunächst gilt es, die 200-Tage-Linie zurückzuerobern. Bei rund 2.580 Punkten wartet aber bereits der nächste Wider­stand. Erst wenn sich der ATX über dieser Region etablieren kann, hellt sich die Charttechnik deutlich auf. Bis dahin ist ein erneuter Rückgang in Richtung der wichtigen Widerstandszone im Bereich von 2.365 Zählern nicht auszuschließen.


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