K+S: Die Gerüchteküche brodelt

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Bildquelle: Pressebild K+S

Es scheint so, als träume die Kali-Industrie noch immer von den guten alten Zeiten mit dem Kali-Kartell und den schönen Absprachen, wodurch die Preise auf einem angenehmen Niveau gehalten wurden. Vorbei. Seit Jahren. Vorbei? Nun wird aber plötzlich wieder darüber gemunkelt, dass die russische Uralkali und die weißrussische Belaruskali kooperieren wollen. Genauer: Dimitri Mazepin, Uralkali-Patron, will angeblich mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko über eine Wiederbelebung des 2013 geplatzten Kali-Export-Verbunds verhandeln. Damals war Uralkali ausgeschert. Die Folge waren weltweit Preisrückgänge und gesalzene Kursstürze bei den Kali-Produzenten, auch bei K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888).

K+S-Chart: finanztreff.de

Wenn Uralkali und Belaruskali nun wieder kooperieren sollten … dann könnte es auch mit den Kali-Preisen wieder nach oben gehen – und entsprechend mit den Aktienkursen. Die Branche hat das an den Weltbörsen schon mal vorgefeiert. Ob es wirklich dazu kommt? Gerüchte gab es schon öfter, sie haben sich allerdings nie bewahrheitet oder die Verhandlungen zwischen den Parteien haben zu keinem entsprechenden Ergebnis geführt.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm vonPlusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / Pressebild K+S


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