Nordex-Aktie: Der nächste Tiefpunkt

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Bildquelle: Pressefoto Nordex

Und wieder ein Tag, an dem die Nordex-Aktie (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) der größte Verlierer im TecDAX sein durfte. Nachdem die Ankündigung des US-Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen keine Hilfe war, wollte der Hamburger Windturbinenhersteller am Donnerstag endlich mit positiven Nachrichten punkten. Allerdings gelang dies irgendwie auch nicht.

Es wurde verkündet, dass Nordex einen Folgeauftrag aus Australien über weitere 22 Turbinen vom Typ AW125/3000 erhalten hätte. Kunde sei erneut Acciona Energia, das Unternehmen hatte bereits zum Jahreswechsel 22 Anlagen dieser Plattform für die erste Bauphase des Windparks „Mount Gellibrand“ bestellt. Die entsprechenden Komponenten liefert Nordex ab Herbst 2017 nach Australien.

Nordex-Chart: finanztreff.de

Das half jedoch nichts. Wieder einmal. Die Nordex-Aktie rutschte auf ein frisches Jahrestief. Der nun schon mehr als ein Jahr anhaltende Negativtrend sorgte für ein Kursminus von fast 70 Prozent, nachdem es zuvor steil in die Höhe gegangen war. Eine Bodenbildung scheiterte bisher jedes Mal. Bleibt nur zu hoffen, dass die von Unternehmensseite auf der Hauptversammlung in Aussicht gestellte Belebung des Geschäfts in den Sommermonaten auch tatsächlich einsetzt. Weitere Enttäuschungen kann niemand gebrauchen.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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