Um 10: DAX traut sich nach vorn – London ist heute der Mittelpunkt der Börse

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die letzten veröffentlichten Umfragen in Großbritannien sehen die Konservativen leicht vorn. Für die Börsen wäre es das schlechteste aller Szenarien, wenn es am Ende zu einem Patt in Westminster, einem sogenannten „Hung-Parlament“ käme, welches eine schwierige Situation für zukünftige Entscheidungen bedeuten würde. Ein Verlust der Mehrheit der Konservativen könnte damit Chaos in der Politik und damit auch Unruhe an den Börsen auslösen. Aktuell traut sich der Deutsche Aktienindex jedoch leicht nach vorn in der Hoffnung, dass Theresa May es am Ende doch noch schaffen wird, die Mehrheit der Briten hinter sich zu bringen.

Auch die Aussagen von Ex-FBI-Chef Comey wurden gestern veröffentlicht und lesen sich wie ein Krimi. Er erneuert zwar die Vorwürfe gegen Präsident Trump. Jedoch wird es nicht reichen, ein “Amtsenthebungsverfahren“ einzuleiten. Die heutige Fragerunde vor dem Kongress dürfte nun einen Abschluss zu diesem Thema bringen. Beruhigung an den Börsen also von dieser Seite.

Der Markt hält sich deshalb weiter auf hohem Niveau, ohne merklich nachgeben zu wollen. An der Wall Street war in den letzten acht von neun Tagen dass Volumen von fallenden Aktien höher als das von steigenden Aktien, ohne größere Abverkäufe. Mit den heutigen Event-Risiken muss man abwarten, ob die drittgrößte Rally der letzten 100 Jahre weiter gehen kann oder wann die Stimmung der Anleger in Gier umschlägt. Die Horrorcharts von 1987 und 1929 kursieren bereits wieder und sollten allen eine Warnung sein.

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Ein Beitrag von Konstantin Oldenburger von CMC Markets, Frankfurt.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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