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Marc Faber über den Bailout von Griechenland und von Europa
11. Mai 2010 von Marc Schmidt | kein Kommentar
Am Montag äußerte sich Marc Faber wieder einmal zur Lage in Europa. In Bezug auf den großen, am Sonntag bekannt gegebenen, Bailout erklärte er, dass sich weder EZB noch Fed großartig unterschieden. Trichet mache einen auf Bernanke. Beide seien Gelddrucker – manche schneller und mit effizienteren Maschinen, andere langsamer. Insgesamt bezeichnete er den Bailout nicht als Rettung Griechenlands. Griechenland sei abgeschrieben, denn allein mit Olivenöl könne der Staat seine derzeitigen Schulden nicht bezahlen und eine nennenswerte Industrie sei daneben nicht vorhanden. Zwar hätten die Griechen die Schifffahrt, aber die bezahle keine Steuern in Griechenland. Somit sei der Bailout ein Bailout der EZB. Diese habe bereits Papiere aus Spanien, Portugal und Griechenland in ihren Portfolios. Daneben sei der Bailout auch eine Rettung der Banken in Europa. Alle hätten Gelder an Spanien und Portugal verliehen, weshalb sie nun alle im selben Boot sitzen. Banken verhielten sich dabei wie die meisten Menschen: Sie trinken etwas mehr, anstatt sich mit dem Problem auseinanderzusetzen.
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Info zum Beitrag
geschrieben am Dienstag, den 11. Mai 2010 um 09:48 Uhr
Kategorien: Marktgeschehen
Tags: Bailout, Banken, EZB, Fed, Griechenland, Marc Faber, Notenbank, Papiergeld, PIGS







