Heard in New York: US-Indizes setzen ihre Talfahrt fort

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Am heutigen Freitag sackten die US-Aktienindizes moderat ab, nachdem sie gestern intraday dramatische Verluste verbucht hatten. Infolge des jüngsten Kursmassakers sind zahlreiche Marktteilnehmer massiv verunsichert. Clevere Börsianer sollten sich jetzt aber auf keinen Fall dazu verleiten lassen, der Börse den Rücken zu kehren. Denn charttechnische Analysen haben angesichts der extrem hohen Kursschwankungen keine große Aussagekraft. Von großer Bedeutung ist jedoch, dass aufgrund der gestiegenen Volatilität risikoarme Bonuszertifikate derzeit zu sehr attraktiven Preisen zu haben sind. Beispielsweise kostet das Capped-Bonuszertifikat auf die E.ON-Aktie mit der WKN CM9 GJR nur 28,75 Euro (Stand: 07.05.2010, 21:44 Uhr). Dessen Besitzer erhalten am 23. September 2010 von der Commerzbank eine Gutschrift von 32,00 Euro pro Zertifikat, sofern die Aktie de Energiekonzerns bis dahin nie auf oder unter 20,00 Euro fällt. Dies ist nur eines von vielen Bonuspapieren, die derzeit mit überzeugenden Konditionen punkten.

Die US-Arbeitslosenquote ist im April gestiegen

Mittlerweile bescheinigen zahlreiche Indikatoren, dass sich die amerikanische Wirtschaft im Aufwind befindet. Gut ins Bild passt dazu der Anstieg der außerhalb der Landwirtschaft Beschäftigten im April im Vergleich zum Vormonat um 290.000 Personen. Ein Wermutstropfen ist jedoch, dass die Arbeitslosenquote in den USA im vergangenen Monat auf 9,9 Prozent gestiegen ist. Im März lag sie noch bei 9,7 Prozent.

Kraft Foods verkündet respektablen Gewinnanstieg

Der Lebensmittelkonzern Kraft Foods hat den Gewinn je Aktie im ersten Quartal 2010 auf 1,16 Dollar (Vorjahreszeitraum: 0,45 Dollar) gesteigert. Anleger honorierten diesen Gewinnsprung mit einem Kursanstieg um 2,4 Prozent.

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AIG schreibt wieder schwarze Zahlen …

Der Versicherungsgigant American International Group (AIG), der sich zu rund 80 Prozent in Besitz der US-Regierung befindet, hat im ersten Quartal 2010 einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielen können, was mit Wertsteigerungen in seinem Investment-Portfolio zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 1,45 Mrd. Dollar bzw. 2,16 Dollar pro Aktie, nach einem Verlust von 4,35 Mrd. Dollar bzw. 39,67 Dollar pro Aktie im Vorjahresquartal. Die AIG-Aktie verteuerte sich um 6,5 Prozent.

… und Huntsmann verringert den Verlust

Der Chemiekonzern Huntsman hat das erste Quartal 2010 mit einem Nettoverlust von 0,73 Dollar je Aktie abgeschlossen. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum war ein Nettoverlust von 1,24 Dollar je Anteilschein angefallen. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung büßte die Huntsman-Aktie rund 1,1 Prozent ihres Wertes ein.


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