K+S: Weiterhin ungelöste Probleme

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Bildquelle: Pressebild K+S

Das war nicht sonderlich gut, was K+S (WKN: KSAG88 / ISIN: DE000KSAG888) bei der Vorlage der Daten zum ersten Quartal meldete: Beim Düngemittel- und Salzproduzenten sank der Betriebsgewinn (Ebit) um satte 37 Prozent auf 137,4 Millionen Euro, bei einem sehr überschaubaren Umsatzplus von 3 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Während die Nachfrage nach Düngemitteln gut lief, schwächelte das Salzgeschäft. Dies betraf vor allem den US-Markt, da dort der Winter zu mild war und entsprechend weniger Auftausalze benötigt wurden.

K+S-Chart: finanztreff.de

Probleme hat K+S zudem bei der Kali-Herstellung. Da die Niederschlagsmengen zu gering waren, musste am Standort Hattorf die Produktion für 25 Tage ruhen, denn es war verboten Abwässer abzuleiten. Ohnehin ist diese Problematik ein Dauerbrenner bei K+S, denn die Umweltschützer können nicht verstehen, dass es eine behördliche Zusage gibt, die eine bedingte Entsorgung in Fluss und Boden bis 2021 erlaubt. Der nach der Hauptversammlung in der Vorwoche ausgeschiedene Konzernchef Norbert Steiner hat nun alle Aufgaben an seinen Nachfolger Burkhard Lohr übergeben.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressebild K+S


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