Was geht für Anleger (wieder) bei Nordex?

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Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

Nordex (WKN: A0D655 / ISIN: DE000A0D6554) sorgte zuletzt für einige Enttäuschungen. Die Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Quartal 2017 gehörte dazu. Dass die Ziele für das Gesamtjahr bestätigt wurden, schien für Anleger kein Trost zu sein. Zumal sie vor gar nicht allzu langer Zeit gesenkt wurden. Trotzdem gab sich der neue Chef kämpferisch. Warum auch nicht? Schließlich soll den Erneuerbaren Energien die Zukunft gehören. Und Nordex will ein Teil davon sein.

Gerade erst hat José Luis Blanco, ehemaliger Chef von Acciona Windpower, Lars Bondo Krogsgaard als Vorstandsvorsitzenden des Hamburger Windturbinenherstellers abgelöst, schon muss er verlorengegangenes Anlegervertrauen zurückgewinnen. Diese Aufgabe wird nicht einfach. 2016 verlor die Nordex-Aktie knapp 38 Prozent an Wert. Und auch im bisherigen Jahresverlauf ist das Papier der mit großem Abstand schwächste TecDAX-Wert. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass das Papier derzeit relativ günstig zu haben ist. Vor allem Anleger, die der Ansicht sind, dass die Ökostromrevolution immer weiter voranschreiten und Windenergie dabei eine entscheidende Rolle einnehmen wird, dürften zuschlagen. Zudem will der neue Nordex-Chef das TecDAX-Unternehmen mithilfe verschiedener Maßnahmen fit für die Zukunft machen.

Bei der Vorlage der neuesten Quartalsergebnisse am 11. Mai gab José Luis Blanco das mittelfristiges Ziel aus, den Marktanteil auszubauen und die Profitabilität zu erhöhen. Aus diesem Grund sollen die Herstellungskosten gesenkt und die Investitionen erhöht werden. Bereits im ersten Quartal 2017 wurden die Investitionen von 15,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 35,7 Mio. Euro angehoben. Allerdings sind immer noch einige Anstrengungen vonnöten.

Die Umsatzerlöse wurden im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf 648,4 Mio. Euro gesteigert. Aufgrund des Zusammenschlusses mit der Acciona Windpower trägt das Amerika-Geschäft mittlerweile einen wesentlich größeren Teil zu den Gesamterlösen bei. Auf diese Weise wird das Geschäft auf eine breitere Basis gestellt. Schwankungen in einzelnen Märkten lassen zukünftig auf Konzernebene besser abfedern. Zudem wurden die Jahresziele trotz eines eher mauen Jahresauftakts bestätigt. Offenbar geht das Management davon aus, dass die Geschäfte im weiteren Jahresverlauf anziehen sollten. Für 2017 stellt das Management Umsatzerlöse in einer Bandbreite von 3,1 bis 3,3 Mrd. Euro in Aussicht. Die EBITDA-Marge soll in 2017 wiederum zwischen 7,8 und 8,2 Prozent (Vorjahr: 8,4 Prozent) liegen.

Im vergangenen Jahr reagierte der Kurs der Nordex-Aktie negativ auf die Wahl des Immobilienmoguls Donald Trump zum US-Präsidenten. Im Wahlkampf hatte er sich nicht gerade als Freund Erneuerbarer Energien geoutet. Bisher hat er jedoch von radikalen Schritten wie der Aufkündigung des im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Klimaschutzabkommens von Paris abgesehen. Sollte er dies weiterhin tun, könnte dies Unternehmen wie Nordex, die sich mit dem Thema Ökostrom beschäftigen, helfen.

Spekulative Anleger, die steigende Kurse der Nordex-Aktie erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DM147T / ISIN: DE000DM147T1) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 5,13, die Knock-Out-Schwelle bei 12,20 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DM13K3 / ISIN: DE000DM13K38, aktueller Hebel 3,76; Knock-Out-Schwelle bei 15,20 Euro) auf fallende Kurse der Nordex-Aktie setzen.

Stand: 16.05.2017/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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