WannaCry und die Anfälligkeit von Börsen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Seit Freitag sorgt der Erpressungstrojaner „WannaCry“ weltweit für Unruhe. Er soll seither mehr als 220.000 Computer in 150 Ländern befallen haben. Tendenz steigend. Bleibt die Frage, wann „WannaCry“ oder etwas vergleichbares auch an den Börsen(plätzen) auftaucht.

Ein globaler Cyber-Angriff. Laut heise.de haben die Macher von „WannaCry“ außer gewaltigen Schäden an Computern weltweit wohl nur geringen öknomischen Nutzen erzielt. Die Rede ist von lediglich 30.000 Euro, die die Erpresser erzielt haben sollen. Stellt sich die Frage, ob es den Tätern tatsächlich um die Erpressung ging oder ob nicht vielmehr der Schaden und die weltweite mediale Aufmerksamkeit die Antriebskraft für die Verbreitung ist.

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Klar ist: Betroffen sind offenbar Windows-Rechner, die unzureichend gewartet wurden. Daher an dieser Stelle auch unser Rat: Machen Sie immer alle Sicherheitsupdates sofort und schieben sie die nicht auf die Zukunft. Manchmal entscheiden Tage, ob eine Lücke von einer Schadsoftware befallen wird oder nicht.

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Erstaunlicherweise hört man aus dem Bankensektor recht wenig. Das liegt daran, dass deren IT-Systeme zu den bestgeschützen der Welt gehören und demnentsprechend auch die Wartung hervorragend funktioniert. Das gleiche gilt auch für die Börsen.

Nicht auszudenken, wenn es einem Hacker gelänge, ein Handelssystem wie Xetra oder die Nasdaq zu knacken und milliardenschwere Transaktionen gefährdet wären. Bisher gilt für die Börsen das gleiche wie für die Banken: Die Sicherungssysteme haben gehalten und werden nach den aktuellen Attacken wohl weiter ausgebaut.

Grundsätzlich gilt für den Computer und dessen Nutzung das gleich wie für die eigenen vier Wände. Sicherheit geht vor. So wie man zu Hause die Tür nach Verlassen der Wohnung absperrt sollte man auch den heimischen Computer sichern. „WannaCry“ hat gezeigt, wie anfällig unsere moderne Welt sein kann.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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