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Um 10: DAX steigt trotz starkem Euro – Aufschwung in Sicht

Man muss davon ausgehen, dass sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank im Juni einen Schritt in Richtung Normalisierung der Geldpolitik unternehmen werden. In Erwartung solcher Hinweise durch die EZB klettert der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter nach oben. Heute Morgen hat die Gemeinschaftswährung die Marke von 1,10 US-Dollar geknackt.

Gleichzeitig bleibt der Deutsche Aktienindex auf Rekordkurs. Dass der DAX trotz der Aussichten auf eine nicht mehr ganz so lockere Geldpolitik und eines stärkeren Euro steigen kann, zeigt, dass die Märkte die geldpolitischen Normalisierungspläne nicht mehr als Gefahr, sondern vielmehr als Bestätigung des Aufschwungs interpretieren. Nur in einem Umfeld, in dem die EZB die Zinsen anheben kann, werden auch die Firmengewinne weiter ansteigen – diese Erwartungshaltung scheint sich in den Kursen derzeit festzusetzen.

Auch in den USA werden die Zinspläne der dortigen Zentralbank interpretiert wie gute Wirtschaftsdaten. Die Volatilität am Aktienmarkt ist auf das tiefste Niveau seit fast drei Jahrzehnten eingebrochen. Die Märkte sind in Trance.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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