Marc Faber hält Jahreshoch bereits erreicht: „Die Märkte sind zu schnell zu stark gestiegen“

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[ad#Google Adsense XL-links]Marc Faber äußerte sich in der Nacht auf Bloomberg zum gestrigen Beinahe-Crash an der Wall Street. Auch er sieht unabhängig von den laufenden Untersuchungen den Grund für den Beinahe-Crash nicht in Griechenland. Zwar sei dies der Beschleuniger gewesen, der Hauptgrund sei aber darin zu suchen, dass die Märkte zu schnell zu stark gestiegen sind. So seien Emerging Markets mehr als 100 Prozent seit März 2009 und der S&P 500 mehr als 80 Prozent gestiegen. Von daher sei von den Höchstständen eine Korrektur um 20 bis 30 Prozent in diesem Jahr zu Erwarten gewesen. Allerdings sei es erst erstaunlich, dass diese 20-Prozent-Korrektur binnen zehn Tagen geschieht. Der Markt sei zuletzt überkauft und Bereit für eine Korrektur gewesen. Der Computerhandel habe dies nur in rasender Geschwindigkeit durchgeführt. Kurzfristig sei der S&P 500 aber ähnlich überverkauft wie nach dem Crash von 1987.

Die deutlichen Kursverluste in Asien, die Faber in der Nacht erwartete, sind inzwischen so auch eingetreten. Für den Gesamtmarkt hält er es für gut möglich, dass das Jahreshoch bereits im April erreicht worden sei. Von daher werde es nun weiter leicht bergab gehen. Für die Eurozone geht Faber davon aus, dass die EZB und der Euro den „leichten Weg“ und nicht den „richtigen Weg“ gehen werden. Soll heißen, dass die EZB mehr Liquidität in die Märkte werfen wird, ähnlich wie die Fed in den USA. Zudem würden Bailouts von Staaten um jeden Preis durchgeführt und Staatsbankrotte nicht hingenommen. Dies wiederum führe zum Anwerfen der Notenpresse und Inflation.


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