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Snapchat ist eine der populärsten Apps bei der jungen Generation. Haben Sie noch nie gehört? Es handelt sich dabei um eine Social Media-Anwendung, welche die darüber geteilten Kommunikationsinhalte, also Bilder oder Videos, nach kurzer Zeit wieder löschen lässt. Das Unternehmen ist seit kurzem an der Börse. Anleger fragen sich warum.

Schaut man auf die Nutzerzahlen, kann man ein Stück weit verstehen, warum Snap Inc. (WKN: A2DLMS / ISIN: US83304A1060) so erfolgreich an die Börse ging. Die Wachstumsraten sind beeindruckend. Aber: Im Vergleich zur Konkurrenz von Twitter (WKN: A1W6XZ / ISIN: US90184L1026) oder viel wichtiger Facebook (WKN: A1JWVX / ISIN: US30303M1027) auch nicht überragend.

Noch ernüchternder fällt die Einschätzung beim Blick auf die operativen Erfolge von Snap aus:

Infografik: 166 Millionen nutzen Snapchat täglich | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Internet und Werbung ist ein inzwischen aufgeteiltes Terrain. Zwischen Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) und dessen Kernsparte Google sowie Facebook. Für Snap(chat) bleibt da wenig übrig.

Infografik: Snap verbucht massive Verluste | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Bereits kurz nach dem Börsengang kam auch bei den Anlegern der Kater über Snap. Inzwischen ist aus dem Kater ein richtiges Problem geworden, wie der Blick auf den Chart verrät:

Snap-Chart: finanztreff.de

Mehr als ein Drittel hat die Aktie von Snap seit ihrem Börsendebüt im März verloren. Das ist ein Schlag ins Kontor. Aber zugleich auch ein wichtiges Lehrstück für Anleger. Rennen Sie nicht dubiosen Trends hinterher, die Sie nicht verstehen. Achten Sie auf etablierte und nachvollziehbare Geschäftsmodelle und vor allem auch auf Gewinne. Ein Unternehmen, das nur Verluste produziert, mag vielleicht für Risikokapitalgeber interessant sein, aber als Privatanleger sollte niemand solche Risiken eingehen. Die Börse ist voller solider Unternehmen, die gleichzeitig eine schöne Rendite ermöglichen.

In diesem Sinne,
weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage

Ihre dieboersenblogger.de-Gründer
Christoph A. Scherbaum & Marc O. Schmidt

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