Deutsche Post: Letzte Zweifel

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Post AG

In unserer immer digitaler werdenden Welt gehört das Shoppen im Internet längst zum täglichen Alltag. Kein Wunder, dass ein Unternehmen wie die Deutsche Post (WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004) davon enorm profitiert. Denn irgendjemand muss den Einkauf ja nach Hause bringen, nachdem das Selbstabholen bekanntlich im Online-Handel quasi ausgeschlossen ist.

So überrascht es auch nicht, dass sich die Deutsche Post hohe Ziele für die kommenden Jahre gesetzt hat. Doch deren Erreichen zweifeln nun einige Marktteilnehmer an, nachdem der gelbe Konzern eher durchwachsene Quartalszahlen auf den Tisch gelegt hat.

Deutsche-Post-Chart: finanztreff.de

Vor allem gestiegene Ausgaben im Frachtgeschäft und höhere Steuern verhinderten große Gewinnsprünge. So lag der Betriebsgewinn (Ebit) mit 885 Millionen Euro gerade einmal ein Prozent über dem Vorjahreswert, es lag damit aber recht deutlich unter den Analystenschätzungen. Das EBIT-Jahresziel von rund 3,75 Milliarden Euro bestätigten die Postler allerdings trotzdem. Und zur Erinnerung: Bis 2020 will Postchef Frank Appel diese Kennzahl gar auf 4,9 Milliarden Euro steigern.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

Bildquellen: Wolfgang Raum / Pressebild Deutsche Post AG


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