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Snap kann noch eine Weile wursteln

Ganz gruselig: 2,2 Milliarden Dollar Verlust, netto. In einem Quartal. Snap (WKN: A2DLMS / ISIN: US83304A1060) legt seine Ergebnisse für Q1 vor. So manchem Aktionär mögen die Gesichtszüge wie auf der Snap-Foto-App entgleisen.

Gut, bei dieser Wahnsinnssumme sind sehr viele Einmaleffekte aus dem Börsengang [hier mehr dazu] enthalten, die in den kommenden Quartalen die Bilanz nicht mehr belasten werden. Aber diese 2,2 Milliarden Dollar gehen doch vom Eigenkapital und auch vom Cash weg. Irgendwann ist dann Schluss oder Kapitalerhöhung. Noch sind allerdings 3,2 Milliarden Dollar in der Kasse. Damit lässt sich noch eine Weile wursteln.

Snap-Chart: finanztreff.de

Auch ohne diese Börsengang-Verkaufsoptionen-Belastungen arbeitet Snap jedoch nicht profitabel. Der Betriebsverlust (Ebitda) klettert im ersten Quartal um 102 Prozent auf 188 Millionen Dollar. Snap verbrennt Geld. Der freie Cash-flow zeigt ein Minus von 173 Millionen Dollar. Nur zum Vergleich: Die Umsätze lagen im ersten Quartal bei 150 Millionen Dollar, was weniger ist als die operativen Verluste.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm vonPlusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Bildquellen: Thomas Schumm / dieboersenblogger.de


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