DAX-Analyse am Morgen: Wird die Luft jetzt dünner?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Zum ersten Mal seit Beginn der Mai-Rallye gelang dem deutschen Leitindex gestern intraday KEIN neues Rekordhoch. Die Kurse pendelten stattdessen in einer rund 60 Punkte breiten Range lustlos seitwärts. Am Ende reichte das für ein mageres Plus von 0,1% auf 12.757 Zähler – immerhin ein neuer Rekord auf Schlusskursbasis.

Die runde Tausender-Hürde bleibt also in Reichweite, auch wenn der DAX dafür zuerst über die 12.800er-Schwelle und im Anschluss auch noch über das (inoffizielle, weil nachbörslich markierte) Hoch vom Freitag bei 12.833 Punkten klettern müsste. Gelingt der Break, würde zur Belohnung tatsächlich das Kursziel 13.000 winken. Nachdem die Bullen nun jedoch knapp fünf Monate am Drücker waren, sollten aber auch leichtere Rücksetzer einkalkuliert werden. Dabei gilt:

Um die zunehmend überkaufte Tendenz abzubauen, würden schwächere Sitzungen sogar ins technische Bild passen (und darüber hinaus dem intakten Aufwärtstrend auch keineswegs schaden). Vorausgesetzt, der Index hält sich an den bullishen Fahrplan bzw. an die vorliegenden Unterstützungsmarken, die (in absteigender Reihenfolge) unverändert bei 12.600 (obere Begrenzung vom Februar-Aufwärtstrendkanal), das Mini-Gap im Bereich von 12.550 und die Haltezone bei 12.400/12.391 Punkten zu finden sind. Wichtig zu wissen: Über eine mögliche Trendumkehr müsste strenggenommen erst unterhalb von 12.075 nachgedacht werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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