Um 5: DAX hält sich stabil – Liquidität sucht Rendite

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Noch ignorieren die Börsen die möglichen Anzeichen eines Abschwungs in den USA und die platzenden Immobilienblasen in Kanada und China. Mit der Federal Reserve von Atlanta und New York haben gleich zwei Zentralbanken gestern ihre Schätzungen für das Wachstum der US-Wirtschaft im zweiten Quartal herabgesetzt. Wenn die Investoren die schwachen Daten zunehmend mit geringeren Wachstumsaussichten bei den Gewinnen der Unternehmen übersetzen, dürften die bereits ambitionierten Bewertungen bei Aktien in Frage gestellt werden.

Und schwenkt die Wall Street in eine Korrektur ein, dürfte sich davon auch der Deutsche Aktienindex nicht lösen können. Noch allerdings sucht die ausreichend vorhandene Liquidität attraktive Renditen und vermutet diese in europäischen Aktien und auch am deutschen Markt. Zwar ist der Deutsche Aktienindex nicht mehr billig, aber zumindest billiger als die Wall Street.

Der Euro ist in den vergangenen Tagen wieder zurückgekommen, da trotz schwacher Wirtschaftsdaten Anleger weiter auf eine Zinsanhebung der Federal Reserve setzen. Der Euro könnte bald seine Kurslücke zum US-Dollar schließen, was einen Rutsch auf 1,07 bedeuten würde.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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