DAX-Analyse am Morgen: Nach gutem Lauf Rücksetzer einkalkulieren

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der DAX startete am gestrigen Montag zunächst mit einem neuen Allzeithoch (12.762) in die neue Handelswoche, kam jedoch (trotz des klaren Wahlsiegs von Emmanuel Macron) nicht an das nachbörsliche Top vom Freitag (12.833 Punkte) heran. Im weiteren Verlauf bröckelten die Tagesgewinne sogar komplett ab, sodass zur Schlussglocke ein Minus von 0,2% zu Buche stand.

„Sell the facts“ (verkaufe die Fakten) lautete also das Credo zum Wochenauftakt – und damit bleibt vorerst fraglich, ob der DAX ohne neue Überschrift so leicht über die 13.000er-Marke hinauskommen kann. Frische Impulse scheinen jedenfalls zunächst Mangelware. Der gute Lauf – immerhin wurde an jedem der vergangenen fünf Handelstage ein neues Allzeithoch erreicht – könnte also ausklingen und der DAX sich eine Verschnaufpause gönnen. Genügend Unterstützungen für eine kleine Rallye-Unterbrechung stehen jedenfalls zur Verfügung:

Zu nennen ist beispielsweise die obere Begrenzung des Februar-Aufwärtstrendkanals, die momentan im Bereich von 12.600 Punkten zu finden ist. Knapp 50 Zähler tiefer wartet dann die kleine Kurslücke (Gap) vom vergangenen Donnerstag. Strenggenommen würde selbst ein Rutsch auf das 2015er-Top bei 12.391/12.400 noch in das Muster einer „normalen“ Korrektur fallen und wäre lediglich als Pullback einzustufen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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