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Zweifel am Interesse der OPEC, die Förderabkommen um ein weiteres halbes Jahr zu verlängern, haben die Hoffnung am Ölmarkt auf bald wieder steigende Preise zerstört. Der Rückgang der Rohstoffpreise wird Diskussionen um vorsorgliche Zinsanhebungen durch die amerikanische und europäische Zentralbank lindern. Die deflationären Entwicklungen, die von fallenden Rohstoffpreisen ausgehen, sind schlechte Nachrichten für die Rally in Bankaktien, die wegen der Hoffnung auf bald wieder steigende Zinsen gestiegen sind. 

Die Wall Street benötigt jetzt eine Bestätigung in Form starker Arbeitsmarktdaten, um die These zu bekräftigen, dass sich es bei der Wachstumsschwäche im ersten Quartal lediglich um eine Delle handelte. Betrachtet man sich die privaten Schätzungen für die Stellenschaffungen sowie die Zahl der Erstanträge in den vergangenen vier Wochen, so dürften die Arbeitsmarktdaten am Nachmittag jedoch eher gemischt ausfallen. Das könnte jedoch schon genügen, die sehr schwachen Arbeitsmarktdaten vom März vergessen zu machen und eine Fortsetzung der Rally bei Aktien auszulösen.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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