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DAX-Analyse am Morgen: Wie viel Euphorie ist bereits eingepreist?

Nach guten US-Arbeitsmarktdaten hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag weiter zugelegt, sodass kurz vor der Schlussglocke das nächste Rekordhoch bei 12.719 markiert wurde. Nachbörslich kletterten die Kurse sogar deutlich über 12.800 Punkte. Das bedeutet:

Setzt der DAX seine Frühjahrsrallye in der neuen Woche fort, dürfte als nächstes Kursziel nun die 13.000er-Marke am Horizont auftauchen. Die runde tausender Schwelle gilt dabei als charttechnische Hürde, zumal auf diesem Niveau auch die Oktober-Eindämmungslinie verläuft.

Nachdem die gestrige Stichwahl in Frankreich den erwarteten Sieger Macron hervorbrachte, könnte allerdings ein nicht unwesentlicher Teil der jüngsten Euphorie mittlerweile eingepreist sein. Immerhin konnte sich der DAX innerhalb von nur drei Monaten um mehr als 1.000 Punkte nach oben arbeiten. Sollte es also zu Gewinnmitnahmen kommen, würde sich die erste Haltezone auf dem Niveau der oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals bei 12.600 Punkten finden. Rund 150 Punkte tiefer wartet dann das kleine Gap vom Mittwoch bei 12.552 Zählern. Darunter bietet sich anschließend bei 12.400/12.391 der nächste Haltebereich an. Charttechnisch gilt aber weiterhin: erst mit einem Absturz unter die markante Doppel-Unterstützung aus Volumenkante und unterer Trendkanalbegrenzung bei 12.075 Punkten würden wieder ernstzunehmende Verkaufssignale aktiviert werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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