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voestalpine: Ambitionierte Ziele

Der österreichische Technologie- und Stahlkonzern voestalpine (WKN: 897200 / ISIN: AT0000937503) profitierte zuletzt immer wieder von guten Geschäften mit Kunden aus der Autobranche und der Luftfahrtindustrie. Kein Wunder, dass Investitionen in diese Bereiche gelenkt werden.

Erst im Dezember 2016 fixierte der Konzern eine Großinvestition von 40 Mio. Euro in eine neue Hightech-Schmiedelinie zur Herstellung von hochqualitativem Vormaterial für Flugzeugkomponenten. Nun fließen in den nächsten zwei Jahren am Standort Kapfenberg, Österreich, weitere 30 Mio. Euro in eine hochmoderne Produktionsanlage für Flugzeugstrukturteile, wie hochbeanspruchbare Triebwerksaufhängungen, Flügel- und Rumpfkomponenten oder Fahrwerksteile. Bereits 2019 soll die vollautomatisierte Anlage in Betrieb gehen.

Dabei hat das voestalpine-Management ein großes Ziel im Blick: Mit solchen Investitionen widmet man sich dem Thema Mobilität. Letztlich soll auch die Special Steel Division mit ihren zukunftsweisenden Technologien für den Aerospace-Bereich einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des strategischen Ziels des voestalpine-Konzerns, den Anteil des Wachstumsfeldes Mobilität am Gesamtumsatz bis 2020 auf 50 Prozent anzuheben, leisten.

Mit der aktuellen Investition von 30 Mio. Euro in eine neue Fertigungslinie bei der Konzerngesellschaft Böhler Schmiedetechnik in Kapfenberg, Österreich, wird insbesondere der steigenden Nachfrage an höchstbelastbaren, gewichtsparenden Strukturteile aus Titan und Spezialstählen im Flugzeugbau Rechnung getragen.

voestalpine-Chart: finanztreff.de

Es bleibt abzuwarten, ob Börsianer diese Anstrengungen honorieren werden. Am Donnerstag führte die Ankündigung weiterer Investitionen zu keinen großen Kursreaktionen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die im ATX gelistete voestalpine-Aktie nach einem enttäuschenden Jahresauftakt 2017 zuletzt im Zuge einer positiven Gesamtmarktentwicklung zu einer erneuten Kursrallye ansetzen konnte.

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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