Bildquelle: Deutsche Beteiligungs AG

Die Deutsche Beteiligungs AG (WKN: A1TNUT / ISIN: DE000A1TNUT7) muss sich korrigieren. Genauer gesagt: sie muss ihre Jahresprognose anheben. Und zwar für das Geschäftsjahr 2016/2017, das vom 1. Oktober 2016 bis 30. September 2017 läuft. Dieses wird voraussichtlich mit einem Konzernergebnis abschließen, das das vergleichbar ermittelte Ergebnis des vorangegangen Geschäftsjahres 2015/2016 in Höhe von 46,3 Mio. Euro deutlich überschreiten wird, also um mehr als 20 Prozent.

Die DBAG käme so rechnerisch auf ein Konzernergebnis 2016/2017 von mindestens 56 Mio. Euro und damit würde die DBAG bei einem Aktienkurs von 35 Euro mit einem deutlich einstelligen Kurs-Gewinn-Verhältnis bewertet. Bisher war ein Ergebnis moderat, also zwischen 10 und 20 Prozent, unter dem des Vorjahres erwartet worden.

DBAG-Chart: finanztreff.de

Die Prognose unterstellt gegenüber dem Stand zum 31. März 2017 weitgehend unveränderte Bewertungsverhältnisse am Ende des Geschäftsjahres. Grundlage für die Anhebung der Prognose ist das vorläufige Konzernergebnis nach dem ersten Halbjahr, das nun rund 44 Mio. Euro erreichen wird, und in dem nicht geplante positive Ergebnisbeiträge aus dem Beteiligungsgeschäft berücksichtigt sind. Diese ergeben sich aus bereits vereinbarten bzw. abgeschlossenen Veräußerungen, spiegeln aber auch Erkenntnisse aus Interessenbekundungen potenzieller Käufer für einzelne Portfoliounternehmen sowie den zum Teil signifikanten Anstieg von Bewertungsverhältnissen an den Kapitalmärkten wider. Zur Erinnerung: die DBAG bilanziert nach IFRS und daher findet sich Bewertung der Beteiligungen Einzug in das Ergebnis…

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Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / Deutsche Beteiligungs AG


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