DAX-Analyse am Morgen: Von wegen „Sell in May“ …

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Mit kleinen Schritten ist der DAX zunächst in den Mai gestartet, doch am späten Nachmittag kletterte der Index erstmals in seiner Geschichte über 12.500 Punkte. Zur Schlussglocke gingen die deutschen Blue Chips sogar nur ganz knapp unter dem jüngsten Allzeithoch aus dem Handel, das zuvor bei 12.511 markiert wurde.

Dank der gestrigen Rekordmarke sind nun möglicherweise die nötigen Aufwärtsimpulse freigesetzt worden, die den DAX nun bis zum nächsten Widerstand in Form der oberen Begrenzung des Februar-Trendkanals bei 12.550/12.560 tragen könnten. Sollte der Index auch diese Hürde erfolgreich überwinden, steht – zumindest theoretisch – weiteres Kurspotenzial bis zur nächsten runden Tausender-Marke bei 13.000 zur Verfügung. Ob diese Distanz allerdings tatsächlich direkt überbrückt werden kann, bleibt weiter fraglich. Denn:

Lässt der Kaufrausch nach, könnte es noch einmal zurück in Richtung des alten 2015er-Tops bei 12.391 gehen, das zusammen mit der 12.400er-Marke den ersten größeren Unterstützungsbereich bildet. Darunter klafft weiterhin die offene Kurslücke zwischen 12.296 und 12.048 im Chart, die früher oder später geschlossen werden dürfte. Allerdings würden aus charttechnischer Sicht größere Verkaufssignale erst unterhalb der Kreuzunterstützung bei 12.075 Punkten aktiviert werden. Also dann, wenn der DAX aus dem Februar-Aufwärtstrendkanal nach unten herausfallen sollte.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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1 KOMMENTAR

  1. Nana, der Mai hat ja erst begonnen…
    Stellen wir uns mal vor, Frankreich würde rechts wählen…oder…oder

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