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Die Luft ist raus aus der Trump-Rally. Die Anleger machen sich Sorgen über die hohen Bewertungen an der Wall Street. Ohne stimulierenden Effekt durch die Fiskalpolitik könnte sich das Wachstum in den USA sogar wieder abschwächen. Jetzt suchen sie in den aktuell veröffentlichten Unternehmensbilanzen zumindest nach einer Bestätigung, dass die Geschäfte gut laufen. Diese ist aber bislang ebenfalls ausgeblieben.

Was der Markt jetzt braucht, sind gute Zahlen – entweder aus den Unternehmen oder von der Konjunkturfront. Ohne diese wird vor allem in Europa die wachsende politische Zurückhaltung vor den Frankreich-Wahlen die Stimmung belasten. Die gute Stimmung, die den Markt zu Jahresbeginn nach oben trug, wird jetzt zunehmend hinterfragt.

Die Ölmarktdaten aus den USA schlagen in die gleiche Kerbe wie die schwachen Zahlen von IBM und Goldman Sachs. Weniger Benzin- und Ölnachfrage könnte auch ausgerechnet auf eine Abschwächung der US-Wirtschaft hinweisen, die man bei hohen Aktienmarkt-Bewertungen wie den gegenwärtigen nicht sehen möchte.

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Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

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